2025/26
Die Zauberflöte
Eine der berühmtesten Opern der Welt ist zurück auf den Bühnen von TOBS!: Mozarts «Die Zauberflöte» begeistert von jeher Jung und Alt, Opernfans und Neulinge. Die Königin der Nacht sendet Prinz Tamino und den Vogelfänger Papageno aus, um ihre Tochter Pamina aus den Fängen Sarastros zu befreien. Doch ist der wirklich ein Bösewicht? Regisseurin Anna Drescher und die Berner Dirigentin Meret Lüthi leiten die Neuproduktion des unsterblichen Klassikers.
Das Tagebuch der Anne Frank
Das Tagebuch des jüdischen Mädchens Anne Frank zählt zu den eindrücklichsten Zeugnissen aus der Zeit des Holocaust. 1969 vertonte der russische Komponist Grigori Frid Teile davon als bewegende Mono-Oper, die Annes Sehnsüchte, Mut und Angst widerspiegelt. Regisseurin Isabelle Freymond inszeniert Anna Beatriz Gomes als Anne Frank und bereichert zudem die Oper mit Mitgliedern des Jungen Theater Biel als Schatten und Gestalten. Ein intensiver Einstieg in die Welt der Oper auch für ein junges Publikum!
Im weissen Rössl / L'Auberge du Cheval Blanc
Im berühmten «Weissen Rössl» gibt es jede Menge amouröse Verwicklungen: Zahlkellner Leopold liebt seine Chefin Josepha, diese favorisiert aber ihren Stammgast Dr. Siedler. Die Ankunft neuer Gäste schafft weitere Gefühlsturbulenzen… Wird es am Ende mehrere glückliche Paare geben? Regisseur Olivier Tambosi und Dirigent Iwan Wassilevski widmen sich nach der gefeierten «Cabaret»-Produktion bei TOBS! nun der kultigen musikalischen Komödie von Ralph Benatzky mit ihren zahlreichen Ohrwürmern.
La Bohème
Am Heiligabend kämpfen vier junge Künstler in ihrer kalten Behausung darum, der Armut mit Freundschaft, Humor und Zuversicht zu begegnen. Da lernt Rodolfo die gesundheitlich angeschlagene Nachbarin Mimì kennen. Einzig die sofort aufflammende Liebe zwischen den beiden vermag ihre eiskalten Hände zu wärmen. Doch für wie lange? Puccinis Klassiker «La Bohème» ist eine der beliebtesten Opern weltweit. Yannis Pouspourikas dirigiert die Inszenierung von Lucía Astigarraga.
Laissez durer la nuit
«Laissez durer la nuit» knüpft einen besonderen Dialog zwischen barocken Werken, traditionellen Gesängen aus Kurdistan und Anatolien sowie elektronischer Musik. Der Gesang bewegt sich zwischen barockem Affekt und der eindringlichen Ausdruckskraft überlieferter Gesangstraditionen. Das Orchester verbindet sich dabei mit elektronischen Schichten und wird in einzigartige Klangtexturen erweitert.
2026/27
Falstaff
Sir John Falstaff hält sich für unwiderstehlich: Mit identischen Liebesbriefen versucht er, gleich mehrere Damen zu erobern… Shakespeares berühmter Geniesser und seine missglückten Liebesabenteuer haben viele Komponisten inspiriert. Ein echter Geheimtipp ist die Belcanto-Vertonung des Iren Michael William Balfe, die nun erstmals in der Schweiz zu erleben ist. Franco Trinca kehrt als Gastdirigent zu TOBS! zurück, Regie führt Intendant Dieter Kaegi.
Trennt euch!
Mit dem provokanten Titel «Trennt euch!» sorgte der Zürcher Autor Thomas Meyer 2017 für Aufsehen – jetzt hat der Berner Komponist Christian Henking daraus ein spannendes Musiktheaterstück gemacht. «Trennt euch!» setzt die Reihe origineller Bühnenwerke von Schweizer Künstlern fort, die bei TOBS! ihre Uraufführung feiern. Die Regie übernimmt Deborah Epstein, die musikalische Leitung Josephine Korda.
The Black Rider: The Casting of the Magic Bullets
Ein junger Mann schliesst aus Liebe einen Pakt mit dem Teufel, der ihm zu magischen Kugeln verhilft. Die treffen jedes gewünschte Ziel – nur die letzte Kugel nicht … Das düster-absurde Musical «The Black Rider» von Tom Waits, Robert Wilson und William S. Burroughs wurde nach der Uraufführung 1990 in Hamburg rasch zum Kult. Regisseur Olivier Tambosi und Dirigent Iwan Wassilevski interpretieren das Werk nun musikalisch und szenisch neu.
Aida
Ein Land im Krieg, eine Frau im Konflikt zwischen Vater, Liebhaber und mächtiger Rivalin: Verdis «Aida» zählt zu den Klassikern des Opernrepertoires. Die tragische Geschichte um Aida und Radamès ist geprägt von monumentalen Chören, innigen Arien und leidenschaftlichen Duetten – und nicht zuletzt vom weltberühmten Triumphmarsch. Frédéric Roels inszeniert Verdis gross angelegtes Meisterwerk auf der Bühne des Nebia, dirigiert von Yannis Pouspourikas.
Oreste
Händel versah selbst die grausamsten Geschichten mit berückend schöner Musik. In «Oreste» tötet der Titelheld seine Mutter, um den Mord am Vater zu rächen, und landet von Schuldgefühlen gequält auf der Insel Tauris. Dort muss seine Schwester als Priesterin alle Fremden opfern ... In einer gestrafften Version erweitert Albrecht Ziepert das barocke Werk um moderne Elemente und legt so die zeitgenössische Thematik von Händels Oper frei.









