Herzog Blaubarts Burg / Le château de Barbe-Bleue

Béla Bartók

Kurzbeschrieb

Judith folgt Blaubart in seine dunkle Burg. Im Glauben, diese mit ihrer Liebe zu erhellen, bringt sie ihn dazu, ihr nach und nach alle verborgenen Räume aufzusperren und entdeckt die Folterkammer, die Waffenkammer, den Zaubergarten, die Schatzkammer und das Land. Die Burg ist nun hell, doch hinter allen Türen ist auch Blut. Vergeblich warnt Blaubart Judith vor den letzten beiden Türen. So findet sie den Tränensee und hinter der letzten Tür Blaubarts frühere Frauen, in ewiger Schönheit erstarrt. Auch Judith wird nun eine von ihnen, die Türen schliessen sich wieder und Blaubart bleibt einsam in seiner dunklen Burg zurück.

«Herzog Blaubarts Burg», Béla Bartóks einzige Oper, ist reich an tiefgründiger Symbolik. 1918 in Budapest uraufgeführt, gilt das «Mysterium in einem Akt» als das intensivste und zugleich desillusionierendste Beziehungsdrama der gesamten Opernliteratur.

Der Komponist Eberhard Kloke hat eine neue, für kleinere Theater reduzierte Orchester-Fassung erstellt. Die Inszenierung dieser Uraufführung übernimmt Dieter Kaegi, zusammen mit dem Bühnenbildner Francis O'Connor, der bereits «Iolanta» ausgestattet hatte. Die musikalische Leitung hat Kaspar Zehnder.

Werkeinführung jeweils 30 Minuten vor der Vorstellung.

Im Rahmen von «kultur inklusiv» werden ausgewählte Vorstellungen von «Herzog Blaubarts Burg» mit einer Audiodeskription für Menschen mit einer Sehbehinderung angeboten.

Besetzung

Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnenbild und Kostüme
Francis O'Connor

Aufführungsdaten Biel

Fr
14.02.20
19:30
FV*
Premiere
 
So
16.02.20
19:00
FV*
 
Di
03.03.20
19:30
FV*
 
Fr
06.03.20
19:30
FV*
 
Di
24.03.20
19:30
FV*
 
Mi
01.04.20
19:30
FV*
 
Fr
03.04.20
19:30
FV*
 

Aufführungsdaten Solothurn

Do
20.02.20
19:30
FV*
Premiere
 
Mi
26.02.20
19:30
FV*
 
Fr
13.03.20
19:30
FV*
 
Sa
14.03.20
19:00
FV*
 
* Freier Verkauf

Auswärtige Vorstellung

Do
26.03.20
19:30
 
deutsch
français