Šárka

Leoš Janáček

Kurzbeschrieb

«Šárka» ist Leoš Janáčeks erste Oper, die er nach der Vorlage eines Dramas von Jùlius Zeyer zu komponieren begann, jedoch erst dreissig Jahre später vollenden sollte. Immer im Zwiespalt zwischen Romantik und mährischer Folklore, wendet sich Janáček hier den volkstümlichen Wurzeln zu und scheint mit diesem Werk seinen unverwechselbaren eigenen Stil gefunden zu haben, der spätere Meisterwerke wie «Jenůfa» oder «Aus einem Totenhaus» so einzigartig macht.

Das Liebespaar in Janáčeks Oper entstammt einer alten böhmischen Sage und findet sein Glück erst im Jenseits. Der Stoff behandelt den Kampf zwischen den Geschlechtern. Šárka ist die mythische Kriegerin, die den geliebten Feind Ctirad in eine tödliche Falle lockt. Gepeinigt von Reue und unerfüllter Liebe folgt sie dem Geliebten schliesslich selbst in den Tod.

Dieter Kaegi inszeniert dieses selten aufgeführte Juwel des tschechischen Komponisten in einer Ausstattung von Francis O’Connor («Herzog Blaubarts Burg») und Kaspar Zehnder übernimmt die musikalische Leitung.

Mit Werkeinführung: In Biel 45 Minuten vor der Vorstellung, in Solothurn 30 Minuten vor der Vorstellung

Kultur inklusiv
Im Rahmen von «kultur inklusiv» werden ausgewählte Vorstellungen von «Šárka» mit einer Audiodeskription für Menschen mit einer Sehbehinderung angeboten:
Donnerstag, 28.01.2021, 19:30, Stadttheater Solothurn. Mit deutscher Audiodeskription
Freitag, 05.02.2021, 19:30, Stadttheater Biel. Mit französischer Audiodeskription
Freitag, 12.02.2021 19:30, Stadttheater Biel. Mit deutscher Audiodeskription
Weitere Informationen

Besetzung

Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnenbild und Kostüme
Chorleitung

Aufführungsdaten Biel

Fr
11.12.20
19:30
Premiere
So
13.12.20
19:00
Di
26.01.21
19:30
Mi
03.02.21
19:30
Fr
05.02.21
19:30
Fr
12.02.21
19:30
Di
16.02.21
19:30

Aufführungsdaten Solothurn

Mi
16.12.20
19:30
Premiere
Fr
18.12.20
19:30
Mi
06.01.21
19:30
Do
28.01.21
19:30
Sa
06.02.21
19:00

Auswärtige Vorstellungen

Di
12.01.21
19:30
Do
21.01.21
19:30
 
deutsch
français