Herzog Blaubarts Burg

Le château de Barbe-Bleue
Béla Bartók

Kurzbeschrieb

Judith folgt Blaubart in seine dunkle Burg. Im Glauben, diese mit ihrer Liebe zu erhellen, bringt sie ihn dazu, ihr nach und nach alle verborgenen Räume aufzusperren und entdeckt die Folterkammer, die Waffenkammer, den Zaubergarten, die Schatzkammer und das Land. Die Burg ist nun hell, doch hinter allen Türen ist auch Blut. Vergeblich warnt Blaubart Judith vor den letzten beiden Türen. So findet sie den Tränensee und hinter der letzten Tür Blaubarts frühere Frauen, in ewiger Schönheit erstarrt. Auch Judith wird nun eine von ihnen, die Türen schliessen sich wieder und Blaubart bleibt einsam in seiner dunklen Burg zurück.

«Herzog Blaubarts Burg», Béla Bartóks einzige Oper, ist reich an tiefgründiger Symbolik. 1918 in Budapest uraufgeführt, gilt das «Mysterium in einem Akt» als das intensivste und zugleich desillusionierendste Beziehungsdrama der gesamten Opernliteratur.

Der Komponist Eberhard Kloke hat eine neue, reduzierte Orchester-Fassung erstellt. Nachdem die erfolgreiche Inszenierung von Dieter Kaegi in der Ausstattung von Francis O’Connor pandemiebedingt nach wenigen Vorstellungen abgesagt werden musste, kehrt sie nun auf die Bühne von TOBS zurück. Die musikalische Leitung hat Yannis Pouspourikas inne.

Besetzung

Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnenbild und Kostüme

Aufführungsdaten Biel

Fr
09.12.22
19:30
Premiere
So
11.12.22
19:00
Di
27.12.22
19:30
Do
29.12.22
19:30
Di
03.01.23
19:30
Mi
18.01.23
19:30
Fr
20.01.23
19:30

Aufführungsdaten Solothurn

Mi
14.12.22
19:30
Premiere
Fr
16.12.22
19:30
Sa
07.01.23
19:00
Do
16.02.23
19:30
 
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