Nichts geschenkt!

Eine kurze Geschichte der Frauenrechte in der Schweiz
Mirjam Neidhart | Uraufführung

Kurzbeschrieb

Wir feiern 50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz!

Langwierig und mühsam war für die Schweizerinnen der Kampf um Stimm- und Wahlrecht, Kindsrecht, Eherecht und vieles mehr: Marie Goegg-Pouchoulin setzte mit der Gründung der ersten internationalen Frauenorganisation europaweit Massstäbe. Als promovierte Juristin kämpfte Emilie Kempin-Spyri ab 1887 um ihre Zulassung als Anwältin und wurde schliesslich für verrückt erklärt. Mit 21 Jahren gründete Margarethe Faas-Hardegger ihre erste Gewerkschaft und mobilisierte die Frauen im Kampf gegen Ausbeutung und Bevormundung. Dennoch attestierte Iris von Roten knapp 60 Jahre später im Skandalbuch «Frauen im Laufgitter» die anhaltende Unterdrückung der Schweizerinnen. Und wie sieht es heute, 50 Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts, mit der Gleichstellung aus?

Das eigens für TOBS entwickelte Stück erinnert an viele mutige Pionierinnen, die mit eindrücklichen Kampagnen unermüdlich den Weg zur Gleichberechtigung geebnet haben. Das Schauspielensemble begibt sich auf eine lustvolle Spurensuche durch die Vergangenheit – voll revolutionärer Gedanken, haarsträubender Debatten und inspirierender Persönlichkeiten – und stellt dabei auch den heutigen Stand der Gleichberechtigung zur Diskussion.

«Nichts geschenkt!» wird am 31. Dezember als Silvestervorstellung im Stadttheater
Solothurn gespielt. Ein Silvesterapéro ist im Preis inbegriffen.

Dauer: 2 Stunden 40 Minuten (inkl. Pause)

Zur Audio-Werkeinführung
(Keine Einführung vor Ort)

Zu den Interviews mit Prof. Dr. Caroline Arni und Prof. Dr. Michelle Cottier

Beim JTS gibt es pädagogisches Begleitmaterial. Bitte melden Sie sich bei jts(at)tobs.ch

Mit freundlicher Unterstützung von
Corodis
Loterie Romande
TOBS VIP Club 360
JubilAnno 21 der alliance F und der Mercator Stiftung Schweiz
Elisabeth Bachtler-Stiftung
Stiftung für Erforschung der Frauenarbeit
Stiftung für staatsbürgerliche Erziehung und Schulung
Unia Biel-Seeland
Unia Zentralsekretariat
Inner Wheel Club Biel-Bienne
Soroptimist Club Solothurn

Pressestimmen

«Die bürgerliche Familie sei ein Relikt aus feudalen Zeiten, lässt Autorin Mirjam Neidhart die Salonnière aus dem 18. Jahrhundert sagen und schliesst damit an aktuelle Diskussionen an: Nicht nur das Geschlecht, auch die Ehe ist keineswegs naturgegeben, sondern jederzeit verhandelbar. Denn: Spätestens bei der Familiengründung ist es mit Gleichstellung heute zumeist immer noch vorbei. Was für ein gut recherchiertes, klug geschriebenes und gewitzt gespieltes Stück!»
Anne-Sophie Scholl, Der Bund, 06.09.2021

Weitere Pressestimmen

Trailer

Besetzung

Inszenierung
Bühnenbild und Kostüme
Bühnenbild und Kostüme
Dramaturgie
Autorin
 

Julie von May von Rüed / Helene von Mülinen u. a.
Königin Marie-Antoinette / Emilie Kempin-Spyri / Andrée Valentin u. a.
Olympe de Gouges / Marie Goegg-Pouchoulin / Iris von Roten u. a.
Germaine de Staël / Margarethe Faas-Hardegger / Emilie Lieberherr u. a.
Richter / Bundespräsident von Steiger / Arzt u. a.
König Louis XVI / Armand Goegg / Walter Kempin u.a.
Bote / Nationalrat Schuler / Anwalt u. a.
Journalist / Nationalrat Duttweiler / Moderator / Anwalt u. a.

Aufführungsdaten Solothurn

Di
28.12.21
19:30
Fr
31.12.21
19:30

Aufführungsdaten Biel

Do
30.12.21
19:30

Auswärtige Vorstellungen

Di
16.11.21
19:30
Di
23.11.21
19:30
Fr
26.11.21
19:30
Do
16.12.21
19:30
 
deutsch
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