Pressestimmen

Casanova in der Schweiz

02.11.20
Den Sängern sind famose Partien geschenkt, Simon Schnorr füllt die Titelrolle prachtvoll aus. Bis in die Nebenrollen hat jeder seinen kleinen Grossauftritt.
Christian Berzins, Aargauer Zeitung
02.11.20
Dem international tätigen Regisseur Georg Rootering, Kostümdesigner Rudolf Joost und Ausstatter Vazul Matusz ist die optische Opulenz zu danken. Prächtige Kostüme und Barock-Stühle zaubern eine Atmosphäre, wie sie die Ambassadorenstadt bei Casanovas Besuch umfangen haben mag.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
02.11.20
Dirigent Francis Benichou hielt das auch musikalisch bunte Geschehen dank beherztem Einsatz stets unter Kontrolle und entlockte dem Sinfonie Orchester Biel Solothurn unzählige instrumentale Farben. Wahrlich eine Entdeckung. Möge sie bald dem breiten Publikum zugänglich sein.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
02.11.20
Hingehen und geniessen: Ein Juwel ist auferstanden!
Jan Krobot, Online Merker
03.11.20
Santos' timbrierter Mezzosopran ist ein Versprechen. Bariton Wolf Latzel ist ein grimmiger wie stimmstarker Monsieur de ***, und Horst Lamnek glänzt als wendiger Fürstabt mit sonorem Bassbariton. Martin Mairinger verleiht der Figur des Lebel mit seinem luziden Tenor Präsenz, und Sopranistin Céline Steudler hat als kesse Dubois das passende Kolorit in ihrer jungen Stimme.
Peter Wäch, O-Ton
04.11.20
Die Musik – einfach köstlich. [...] Im Handwerk absolut hochstehend, in der Imagination reichhaltig zeigt sie Paul Burkhard als einen genuinen Theatermenschen und einen Komponisten mit Sinn für den Effekt, aber auch als einen Connaisseur, der ganz selbstverständlich durch die Gemächer der Oper wandelt. [...] An der seltsamen Solothurner Premiere wurde das dank dem Sinfonie Orchester Biel Solothurn und Francis Benichou zu einem prickelnden Vergnügen.
Peter Hagmann, peterhagmann.com

L'Italiana in Algeri

19.09.20
Die Inszenierung von Andrea Bernard hat [...] das Zeug Kult zu werden. Bernards Arbeiten überzeugen durch geschickte, phantasievolle Modernisierungen immer im Einklang mit dem Libretto und das enorme Theaterverständnis und musikalische Gefühl.
Jan Krobot, Online Merker
21.09.20
Die Entdeckung des Premierenabends heisst Josy Santos. Die Brasilianerin brilliert als Isabella mit glutvollem Mezzo-Temperament: Sie koloriert, tändelt, liest den Männern die Leviten, lässt aberwitzige Koloraturen («Cruda sorte») und Verzierungen aufsteigen. Schlicht grossartig.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
 
deutsch
français