Pressestimmen

Giovanna d'Arco

28.10.19
Regisseur Yves Lenoir hat die Partitur genau studiert und setzt ihre Stimmungen und Tonarten ziel- und stilsicher um.
Peter König, Der Bund
27.10.19
Michele Govi als Giacomo befindet sich stimmlich in überragender Verfassung und lässt keine Wünsche offen, erinnert eher an grosse Rollenvorgänger. So muss ein Verdi-Bariton klingen!
Jan Krobot, onlinemerker.com
28.10.19
Yves Lenoir macht das einzig Richtige: Er wirft Ballast ab. […] Lenoir nutzt dieses reduzierte Personensetting, um daraus ein intimes Seelendrama zu formen.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
26.10.19
Astrik Khanamiryan drückt die Facetten der grossen Rolle ergreifend aus. An ihrem Porträt zeigt sich einmal mehr, dass die Oper von Biel-Solothurn unter Dieter Kaegi von der Entdecker- zur Sprungbrettbühne geworden ist: Wer hier singt, gelangt in eine höhere Umlaufbahn.
Michel Schaer, Die Stimme der Kritik
11.11.19
Irakli Murjikneli überzeugt als innerlich zerrissener Herrscher mit differenziertem Spiel, gestaltet den Part mehrheitlich mit dramatisch-heldischem Zugriff.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
10.11.19
Das Dirigat von Manlio Benzi ist auf Hochspannung angelegt. [...] Das Versprechen wird auch packend eingelöst, mit Verve geht es durch die Szenen der kurzen Partitur, mit klangschönen Momenten in den filigranen Sätzen der Holzbläser und mit einer Intensität des ganzen Klangapparats, die unter die Haut geht.
Herbert Büttiker, Roccosound.ch
01.12.19
Manlio Benzi animiert das Orchester zu einem Musizieren von allerhöchster Präzision und Differenziertheit.
Thomas Baltensweiler, Opernglas
02.01.20
À la tête de l’excellent Orchestre Symphonique Bienne Soleure et de chœurs inégaux, surtout en plein effectif, la direction puissamment charpentée du chef italien Manlio Benzi reste toujours attentive au plateau. Elle porte à un plein succès une intelligente production
Alfred Caron, Opéra Magazine
01.02.20
The conductor Manlio Benzi and the Biel-Solothurn Symphony Orchestra ensured a keen dramatic momentum throughout. Particulary noteworthy were the delicious woodwind ensemble passages in the forest scene and a superb clarinet solo during Giovanna's final appearance.
Chris Walton, Opera Magazine

Herzog Blaubarts Burg / Le château de Barbe-Bleue

15.02.20
Katerina Hebelkova gibt eine überragende Judith. Als starke Frau folgt sie Blaubart in seine Burg und muss dann die Enttäuschungen erdulden. Eindrücklich gestaltet Hebelkova eine erwachende Zuneigung und den Zwiespalt zwischen dem Opfer, das Blaubart nicht entfliehen kann, und der Liebenden, die Blaubart willentlich folgt.
Jan Krobot, Onlinemerker.com
17.02.20
Unterstützt vom federnden Sinfonie Orchester Biel Solothurn und Kaspar Zehnder, der die Klangfarben der entschlackten Partitur zum Leuchten bringt und die Nähe zum Impressionismus akzentuiert, gelingt dem TOBS-Ensemble ein fesselnder Theaterabend von brennender Intensität.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
15.02.20
Beinahe lässt die filmrealistische Genauigkeit – auch dank dem subtilen Licht von Mario Boesemann – vergessen, dass die Darsteller singen, so leicht und mühelos kommen ihnen die Gesangslinien über die Lippen. Mit fein abgestufter Interaktion realisieren sie ein Zusammenspiel von kammermusikalischer Dichte.
Michel Schaer, Die Stimme der Kritik
17.02.20
Chefdirigent Kaspar Zehnder und das Sinfonie Orchester Biel Solothurn hoben vergangenen Freitag die Uraufführung dieser Bearbeitung aus der Taufe. Kloke vermag die so unterschiedlichen Ausdrucksspektren dieser hochexpressiven Musik profiliert herauszuarbeiten.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
17.02.20
Regisseur Dieter Kaegi und das hervorragende Sinfonie Orchester Biel Solothurn destillieren aus Bartóks «Herzog Blaubarts Burg» einen Horrortrip, der einem schier den Atem raubt.
Marianne Mühlemann, Der Bund
17.02.20
Famos Mischa Schelomianski als Blaubart. Er verkörpert die Banalität dieses Bösewichts meisterhaft mit einem prahlenden, sich selbst beweihräuchernden Bariton.
Silvan Moosmüller, Radio SRF2 Kultur
19.02.20
In solcher instrumentaler Gewandung erhält Bartóks Musik eine ganz eigene Schärfe. «Herzog Blaubarts Burg», so der Eindruck, wird mit einem Mal zu jenem moderne Stück, als das der Einakter 1911 komponiert worden ist.
Peter Hagmann, peterhagmann.com
19.02.20
Auf diesem engen Raum lässt Kaegi nicht nur der Phantasie so viel Platz, dass selbst ein Riesenhaus wie die Scala damit gefüllt werden könnte, nein, er macht auch noch aus dem alten Märchen einen Psychothriller mitsamt Kommissar.
Christian Berzins, NZZ am Sonntag
20.02.20
A very powerful reading, one which cleverly exposed the power relationship at the heart of an abusive relationship. It uncovered Judith’s and Bluebeard’s deeply fractured psychologies and the pathologies which dictated their behavior.
Alan Neilson
11.03.20
Mischa Schelomianski liess einem Dank seiner sonoren, düsteren Bassstimme das Blut in den Adern gefrieren. Geradezu erschreckend war die Darstellung seines Blaubarts in ihrer schauerlichen Direktheit.
Alexandra & Phillip Richter, Das Opernmagazin

La fille du régiment

16.09.19
Italienisches Brio verströmt Donizettis schwungvolle, prickelnde Musik: virtuose Arien, launige Ensembleszenen, kraftvolle Chöre – und die famosen Interpreten, die von Maestro Franco Trinca sensibel begleitet werden. Unter seiner Führung verwöhnt das Sinfonie Orchester Biel Solothurn mit schlankem, süffigem Klang und rhythmischer Prägnanz.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
17.09.19
Das Regieteam unter Andrea Bernard mit der Bühne von Alberto Beltrame und den facettenreichen Kostümen von Elena Beccaro versetzt die Handlung in den Kalten Krieg. Die Operngattung, in der gesprochen wird, nutzen sie geschickt, um die Dialogstellen humoristisch zuzuspitzen.
Peter Wäch, Berner Zeitung
17.09.19
Das Orchester ist blendend aufgelegt und Maestro Franco Trinca schält die Soli von Horn, Englischhorn oder Trompete feinsäuberlich heraus. Mit gutem Rhythmusgefühl in den Märschen, genüsslichem Auskosten romantischer Passagen und stets ausgewogener Balance zwischen Graben und Bühne sorgt er für ungetrübten Musikgenuss.
Peter König, Bieler Tagblatt
18.09.19
Quant au chœur, le travail accompli est remarquable, l’homogénéité des voix est à saluer.
Tamara Zehnder, Le Journal du Jura
14.09.19
Die irische Koloratursopranistin Aoife Gibney als Marie überzeugt auf ganzer Linie und vermag vor allem mit ihrer stupenden Technik zu beeindrucken. Die Höhen werden problemlos erreicht, die Koloraturen perlen wie Champagner.
Jan Krobot, Onlinemerker.com
10.11.19
Sensation des Abends ist Miloš Bulajić als Tonio. Ein kraftvoller, lyrischer Tenor mit traumhaften Höhen und perfekter Verblendung der Register.
Jan Krobot, Onlinemerker.com

Sweeney Todd

16.12.19
Christian Manuel Oliveira ist ein präsenter und ausdrucksvoller Todd in all seinen Facetten: Liebe, Hoffnung, Verzweiflung, Hass.
Peter König, Der Bund
16.12.19
Es war eine richtige Entscheidung von Regisseur Olivier Tambosi, das Orchester nicht in den Graben zu verbannen, sondern als zusätzlichen Handlungsträger und gleichberechtigten Partner auf der hinteren Bühnenhälfte zu platzieren. Iwan Wassilevski, ein versierter Musicaldirigent, leitete mit grosser Umsicht das Sinfonie Orchester Biel Solothurn und liess die rhythmisch vertrackte und instrumental höchst differenzierte Musik farbig schillern.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
20.12.19
Christiane Tambosi-Boesiger agiert köstlich, grausam und amüsant. Preist sie die aus dem Fleisch von Politikern, Herrschaften und Klerikern hergestellte Pie, bleibt kein Auge trocken. Doch sie schlägt auch leisere Töne an; träumt vom kleinen Glück am Meer.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
21.12.19
Hochkarätiges Musical mit Niveau und jenseits von blankem Kommerz.
Jan Krobot, Online-Merker
 
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