Pressestimmen

Don Pasquale

25.09.16
Franco Trinca führt das Sinfonie Orchester Biel Solothurn, Chor und Ensemble mit Hingabe, Sorgfalt, Verve, Esprit und leichter Hand. Das von vergangenen Produktionen gut aufeinander eingespielte Produktionsteam Rousseau und Trinca kann sich auf motivierte Musiker und hervorragende Sänger stützen.
Silvia Rietz, Schweiz am Sonntag
26.09.16
Leonardo Galeazzi besitzt alle darstellerischen und stimmlichen Mittel für die Partie des Don Pasquale in reichem Mass. Eine Trouvaille ist Antonio Figueroa als Ernesto. Er ist ein idealer «Tenore die Grazia» und hat ein schmachtend schönes Timbre und sichere Höhen.
Peter König, Bieler Tagblatt
27.09.16
Galeazzis Bariton ist satt und wendig, Salvadoris Bariton kräftig und sicher, Figueroa betört mit einem luziden Tenor, der jede Phrase beherrscht. Die Berner Sopranistin Anne-Florence Marbot erweist sich in der Partie als Traumbesetzung.
Peter Wäch, Berner Zeitung
02.11.16
Quelle entrée en matière pour le lancement de la saison d'opéra! La représentation a été une véritable bouffée d'air frais.
Tamara Zehnder, Le Journal du Jura
08.11.16
Geometrisch kühle Kulisse, treffliche Ausstattung und Beleuchtung sowie lebendiges, vor allem von Don Pasquale als Hauptfigur in geradezu barocker Lustigkeit, Fülle und mit viel Geist gefürtes Spiel, bildeten ein wunderbares Ganzes.
Alois Grichtig, Walliser Bote
03.12.16
Für die rund 500 Opernfans im Schadausaal des KKThun war die Aufführung kein schnöder Muffin, sondern eine fünfstöckige Torte mit Sahne, Buttercreme, Marzipan und Schokolade - der Applaus riss kaum ab.
Christina Burghagen, Thuner Tagblatt
28.01.17
Keine Nummer, die nicht vor Herz, Geist und Witz überquellen würde. Das führt Theater Orchester Biel Solothurn, das in Winterthur schon mehrfach mit seiner Kompetenz gerade auch für dieses Genre begeistert hat, unter der Leitung von Franco Trinca zündend vor.
Herbert Büttiker, Der Landbote

La notte di un nevrastenico / Gianni Schicchi

19.12.16
Dem Sinfonie Orchester Biel Solothurn unter der engagierten Leitung von Marco Zambelli gelingt es, die vielschichtige Partitur breit aufzufächern: Dabei geraten die für Puccini typischen süssen, weiten Melodiebögen nie zu sentimental, die plappernden buffonesken Passagen entfalten entfalten sich ebenso wirkungsvoll wie die herrlichen Ensembleszenen.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
19.12.16
Ein Abend, bei dem sich alles aufs schönste zusammenfügt: Die Regie mit der Musik, das Ensemble mit dem Orchester, das Auge mit dem Ohr.
Gabriela Kaegi, SRF 2 Kultur
20.12.16
TOBS-Liebling Michele Govi ist in seinem Element. Ob als Nervenwrack oder gewiefter Erbschleicher: Der Bariton zeigt die ganze Palette seines sonoren Stimmunfangs und schauspielerischen Könnens.
Peter Wäch, Berner Zeitung
20.12.16
Ce sont deux opéras à voir absolument, ne serait-ce que pour découvrir la partition de Nino Rota.
Tamara Zehnder, Le Journal du Jura
04.01.17
Selten kann man sich in der Oper derart ergötzen, wie es an diesem Abend möglich ist.
Peter Hagmann, peterhagmann.com
01.01.17
Der Prachtsbariton und Erzkomödiant Michele Govi brilliert einmal mehr, begeistert rundum. Marco Zambelli gelingt es mit dem Sinfonie Orchester Biel Solothurn, musikalisch zu differenzieren, die Kontraste zu schärfen und Melodienbögen aufblühen zu lassen.
Silvia Rietz, Schweiz am Sonntag

Les pêcheurs de perles

02.03.17
Aram Ohanian verleiht der Rolle des ehrgeizigen, seine wahren Gefühle mit Macht unterdrückenden Anführers der Perlenfischer dank sonorem und dunkel gefärbtem Bariton eindrücklich Kontur.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
28.02.17
Das Sinfonie Orchester Biel Solothurn unter der Leitung von Benjamin Pionnier entfesselt die rare Perle von Bizet in all ihrer Poesie, Lyrik und Dramatik und peitscht einem die Kraft des geballten Ozeans mitten ins Herz.
Peter Wäch, Berner Zeitung
24.03.17
Allen voran Angélique Boudeville, die mit der koloraturgesättigten Partie der Leila schlicht brillierte. Ihr Sopran verfügt über ein Strahlen, das sie selbst in extremen Höhen aus dem Piano entwickeln kann. Die Arie «Comme autrefois» geriet so zum herausragenden musikalischen Höhepunkt.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
01.04.17
Ljupka Rac verfügt über eine stimmliche Expressivität, die sich über Chor, Orchester und Solisten erhebt. Schauspielerisch und gesanglich ausgefeilt brilliert Manuel Núñez Camelino sowohl verliebt wie verzweifelt. [...] Das Publikum applaudierte begeistert ob der musikalischen Glanzleistung des Ensembles.
Christina Burghagen, Thuner Tagblatt
20.05.17
Bizet offenbarte hier grosse dramatische Kraft und Farbe, die ein bestens in allen Registern besetztes romantisches Orchester mit Kraft aufzeigte.
Alois Grichtig, Walliser Bote

Lucio Silla

09.04.17
Mit diesem «Lucio Silla» schuf das kleinste Stadttheater der Schweiz den Höhepunkt des Opernjahrs.
Michel Schaer, Die Stimme der Kritik
11.04.17
Mit in verschiedenen Epochen angesiedelten Tableaus ist Regisseur Daniel Pfluger, Bühnenbildner Flurin Borg Madsen, Kostümbildnerin Kerstin Grießhaber und Beleuchter Samuel Schmid ein Geniestreich gelungen: Eine gleichwohl ästhetische wie spannende Inszenierung.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
20.04.17
Für den sängerischen und darstellerischen Glanzpunkt sorgte Inès Berlet als Cecilio. Die Rolle des je nach Situation erfüllten, wütenden oder verzweifelten Liebhabers erfüllte sie mit warmem, in allen Lagen abgerundetem Sopran und mit darstellerischer Empathie.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
30.04.17
Dirigent Predrag Gosta dirigiert Mozarts Frühwerk leichtfüssig und so klug ausgehorcht, dass man die Ohren gar nicht tief genug in den Orchestergraben hineinstecken kann. Das Sinfonie Orchester Biel Solothurn nimmt Gostas Ideen begeistert auf.
Christian Berzins, NZZ am Sonntag
25.04.17
Ein Ensemble mit starken Sängern und bestens geführtem Chor. [...] Giunia ist mit Ljupka Rac stark besetzt. Ihr Sopran glänzt in den Höhen und überzeugt in der Mittel- und Tieflage.
Peter Wäch, Berner Zeitung

Weisse Rose

07.11.16
La musique est primordiale dans cette œuvre, elle souligne les différents états d'esprits dans lesquels évoluent les personnages. Et Kaspar Zehnder réussit à insuffler cette précision et à rendre les thèmes expressifs.
Tamara Zehnder, Le Journal du Jura
07.11.16
Eindrücklich, wie Marion Granges Sophie die grosse emotionale Spannweite von zarter Verletzlichkeit bis zu jugendlichem Übermut durchlebt. Wolfgang Resch gibt einen eher nüchternen, aber nicht minder berührenden Hans.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
07.11.16
Eine kluge und klar fokussierte Inszenierung von Anna Drescher.
Gabriela Kaegi, SRF 2 Kultur
05.11.16
Marion Grange und Wolfgang Resch leihen den beiden Gesangspartien ihre Stimme. Sie tun das engagiert, glaubwürdig und berührend. Kaspar Zehnder, der ohne Stab arbeitet, führt sie mit weit geöffneten Händen zur Entfaltung in menschlicher und gesanglicher Hinsicht.
Michel Schaer, Die Stimme der Kritik
07.11.16
Regisseurin Anna Drescher hat die Darsteller in dem Käfig mit hoffnungslosem Umhergehen, mit sinnlosem Stemmen gegen die Wände, mit ausdruckslosem Sitzen an den Wänden in eine Bewegung gesetzt, die mit den Texten und mit der Musik übereinstimmt und so die ganze Inszenierung zu einem Ganzen werden lässt.
Daniel Andres, swissclassic.org
29.12.16
Die Solothurner Premiere mit dem grandiosen Sängerpaar Wolfgang Resch und Marion Grange als Geschwister Scholl entpuppte sich als eindringliches Kammerspiel, siebzig Minuten Gänsehaut pur.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
 
deutsch
français