Pressestimmen

Antigone

02.11.19
Regisseurin Deborah Epstein und ihr präzise agierendes, wandelbares Ensemble bringen diese Tragödie in einer kompakten und kurzweiligen Inszenierung auf die Bühne.
Stefanie Klemm, Schweiz am Wochenende
02.11.19
Der Schlagzeuger Daniel «D-Flat» Weber fungiert auf der Bühne wie ein Mitglied des Ensembles. Mit kraftvollen Trommelschlägen kündigt er die Tragödie an, mit pulsierenden Beats untermalt er die Argumente und Gegenargumente der Protagonisten.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
05.11.19
Eine Antigone-Inszenierung, die Sophokles nicht explizit ins Heute denkt, aber in spannungsvollen anderthalb Stunden frisch erzählt.
Andreas Klaeui, SRF 2 Kultur
05.01.20
‹Das Stück soll wehtun›, sagt Epstein - und das tut es. Der Konflikt zwischen Antigone, die ihren toten Bruder begraben will, und Kreon, der ihr das verbietet, wird bis zum Äussersten ausgetragen.
Valeria Heintges, NZZ am Sonntag
23.01.20
Das Top-Ensemble bringt die Tragödie in einer dichten, frischen und unterhaltsamen Aufführung auf die Bühne.
Thomas Brunnschweiler

Das Original

09.12.19
Burckhardt wie Schneider haben schon mit Regiegrössen des deutschsprachigen Theaters gespielt und verstehen sich auf ihr Metier.
Peter Burri, Basler Zeitung
24.01.20
Die Inszenierung von Barbara-David Brüesch überzeugt auf der ganzen Linie. Aus den anfänglich stereotyp gezeichneten Figuren entwickelt sie Menschen mit Herz, Geist und Schwächen. [...] Sanft pochende Rhythmen und leise Klangflächen, manchmal auch kurz und heftig aufflackernde musikalische Einwürfe von Christian Müller, sekundieren das differenzierte Kammerspiel zweier überragender Schauspieler.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
23.01.20
Wie bei jedem gutgeschriebenen Stück kommt schon nach wenigen Minuten Spannung auf. Es geht um die einfache Frage: Ja oder nein? Original oder Fälschung?
Michel Schaer, Die Stimme der Kritik
01.02.20
Claudia Burckhardt überzeugt in ihrer Rolle, als trinkende und anmassende Maude ebenso wie Martin Schneider als zunächst versnobter und dann immer verzweifelter werdender Percy. Ein Stück, wie geschaffen für zwei ältere Schauspieler ihrer beider Kaliber – und damit ein vergnüglich-hintergründiger Abend für das Publikum.
Fränzi Zwahlen-Saner, Solothurner Zeitung

Der Weg ins Morgenland

23.09.19
Nun ist der Zuschauer wieder gefragt, zumindest implizit muss er sich positionieren zu dem Schlagabtausch, der sich in diesem Verhörraum abspielt. Und er muss wohl auch entscheiden, ob am Ende dieses Stückes jemand verurteilt werden muss. Oder ob es vor allem ein System ist, welches hier auf dem Prüfstand steht.
Clara Gauthey, Bieler Tagblatt
23.09.19
Regisseur Robin Telfer verlässt sich in diesem Kammerspiel ganz auf die beiden Schauspieler Günter Baumann und Matthias Schoch, die wie in einem Zweikampf das Stück seinem unweigerlichen Ende zuführen. Keine Minute der Entspannung, kein Wort zu viel oder zu wenig.
Fränzi Zwahlen-Saner, Solothurner Zeitung
21.09.19
Es ist unabweislich: Indem sich das Theater von Biel und Solothurn so exakt, so sorgfältig und bohrend mit der Gegenwart befasst, weist es seine gesellschaftliche Berechtigung spielend nach.
Michel Schaer, Die Stimme der Kritik
27.09.19
L’expérience d’assister à une pièce dans une langue autre s’avère passionnante. Si on pratique avec bonheur le cinéma en version originale sous-titrée, l’inclusion bilingue au théâtre est désormais gage d’excellentes découvertes!
Antoine Le Roy, Le Journal du Jura

Peer Gynt

07.09.19
Aaron Hitz trägt das fast dreistündige Stück durch alle Episoden, ist der Unschuldige, der Bauernlümmel, der Snob, der Alte. Immer in Bewegung, er tanzt und torkelt.
Fränzi Zwahlen-Saner, Schweiz am Wochenende
07.09.19
Lustvoll inszeniert von Katharina Rupp und dramaturgisch gefeilt durch Svea Haugwitz.
Clara Gauthey, Bieler Tagblatt
28.12.19
Grossartig, wie Barbara Grimm Peer Gynts Mutter verkörpert, sich um ihren Sohn sorgt (‹Wo ist mein Peer?›) und sie sich vor Peers altem Kinderbettchen an vergangene Zeiten erinnert.
Hans Mathys, Unter-Emmentaler

Sonny Boys

07.12.19
Regisseur Dominik von Gunten belässt das Stück in seiner Entstehungszeit; er bläst nur da und dort etwas Staub weg [...] Fadengerade bewegt sich der Realismus auf dem Grat zwischen Komik und Tragik. Und während wir den Figuren zuschauen, wecken sie in uns Mitleid und Liebe.
Michel Schaer, Die Stimme der Kritik
09.12.19
Eine gelungene Inszenierung, die trotz der vielen Lacher einen nachhaltigen Theaterabend garantiert.
Fränzi Zwahlen-Saner, Solothurner Zeitung
09.12.19
Unterhaltung erster Güte liefern die schlagfertigen Dialoge zwischen den beiden überragenden Hauptdarstellern, die auch in der deutschen Übertragung des Stücks von Helge Seidel und dank zeitgemässen Anpassungen nichts an Pointiertheit eingebüsst haben.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
 
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