Pressestimmen

Esprit céleste

11.09.20
Die Qualitäten des italienischen Pianisten zeitigten vor allem in der Kadenz am Schluss des ersten Satzes Wirkung. Er formulierte sie ganz im Geiste Beethovens: Improvisierend im Gestus, extrem die dynamischen Kontraste und grosszügig die rhythmischen Freiheiten. Das engagiert aufspielende Sinfonie Orchester Biel Solothurn unter Leitung von Kaspar Zehnder liess sich vorbehaltlos auf diesen Interpretationsansatz ein.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt

Réflexions russes

16.10.20
Dès les premières notes, toutes en rondeur et en chaleur, Liya Petrova acquiert l’adhésion totale du public, venu nombreux malgré la période sanitaire précaire. Et c’est face à une audience captive qu’elle égrène les notes de sa partition. D’une incroyable dextérité, chaque note est détaillée, sculptée et résonne indéniablement dans la salle.
Tamara Zehnder, Le Journal du Jura
16.10.20
Yannis Pouspourikas liess die Streicher im zweiten Satz bedrohlich wirbeln und die Blechbläser ihre Stösse kräftig schmettern. Glasklar stellte er die rasch wechselnden, metrisch unterschiedlichen Passagen nebeneinander und gleichzeitig behielt er stets die Gesamtdramaturgie im Blick.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
28.10.20
Nach sekundenlanger Stille applaudierte das Publikum zunehmend begeistert, und Yannis Pouspourikas liess die einzelnen Instrumentengruppen verdientermassen hochleben. Hervorzuheben sind neben den perfekt harmonierenden Posaunen und Kontrabässen auch das erste Horn, Englischhorn und Bassklarinette.
Julian Führer, Ioco - Kultur im Netz

Saisoneröffnung / Ouverture de la saison

08.08.20
Abgründiges und Witz, Erhaben-Schönes, aber auch ironisch Gebrochenes finden sich in den Kummerbuben-Texten. [...] Sie erhalten ihre musikalische Entsprechung in einer differenzierten Orchesterbehandlung. Zu hören sind hämmernde Bässe und wehklagende Oboen, sehnsüchtige Streichermelodien und versöhnliche Harfenklänge.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
 
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