Portrait
 
 

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Yves Lenoir

Nach einem Literaturstudium an der Blaise Pascal Universität und einer Schauspielausbildung trat Yves Lenoir in die lyrische Gesangsklasse am Konservatorium Jean-Philippe Rameau in Paris ein und spezialisierte sich auf Alte Musik.

Anschliessend arbeitete er als Regieassistent an renommierten Opernhäusern in Frankreich und Europa (Teatro alla Scala in Mailand, Royal Opera House Covent Garden in London, Komische Oper und Staatsoper unter den Linden in Berlin, De Nederlandse Opera in Amsterdam, Staatsoper in Stuttgart, Teatro Real in Madrid, Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz). Seit 2017 hat er eine Position als Regieassistent an der Opéra National de Paris inne. Dort hat er vor allem zahlreiche Inszenierungen von namhaften Regisseuren wie Willy Decker, Gilbert Deflo, Andrei Șerban, Patrice Chéreau übernommen und an Produktionen von Claus Guth, Stefan Herheim, Ivo van Hove, Barrie Kosky, Calixto Bieito und Romeo Castellucci mitgearbeitet.

Als Regisseur hat Yves Lenoir in verschiedenen Theaterproduktionen zeitgenössischer Autoren ein originelles szenisches Schreiben entwickelt, bevor er sich ausschliesslich der Opernregie zuwandte. Zuletzt zeichnete er für die Inszenierung von Claudio Monteverdis «L’Orfeo» an der Oper Dijon (2016), Leoš Janáčeks «Jenůfa» an der Oper Dijon und am Théâtre de Caen (2018), «Giovanna d'Arco» am TOBS im Oktober 2019 verantwortlich.

Saison 2021/22

I Capuleti e i Montecchi

Inszenierung