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Yves Lenoir

Nach dem Studium der Literaturwissenschaften an der Universität Blaise Pascal absolvierte Yves Lenoir eine Ausbildung als Schauspieler am Conservatoire d'art dramatique in Clermont-Ferrand. Anschliessend studierte er Lyrik am Conservatoire Jean-Philippe Rameau in Paris und spezialisierte sich auf alte Musik. Nach drei Jahren als assoziierter Künstler beim Atelier du Rhin und den Jeunes Voix du Rhin sowie dem Opernstudio der Opéra National du Rhin wurde er künstlerischer Mitarbeiter bzw. Regieassistent an einer Vielzahl von Opernhäusern in Frankreich (Opéra National de Paris, Opéra National du Rhin, Opéra de Lille, Opéra de Dijon, Opéra Théâtre de Limoges) und in Europa (Teatro alla Scala, Royal Opera House, Staatsoper Unter den Linden, Komische Oper Berlin, De Nederlandse Opera, Staatsoper Stuttgart, Philharmonie du Luxembourg, Teatro Real, Teatro del Maggio Musicale Fiorentino). Er arbeitete mit einer Reihe namhafter Regisseure, unter anderem Ivo van Hove, Barrie Kosky, Claus Guth, Calixto Bieito, Romeo Castelucci und Stefan Herheim.

Als Regisseur hat Yves Lenoir in verschiedenen Inszenierungen zeitgenössischer Autoren eine originelle Bühnenhandschrift entwickelt, so in «La Jeune Fille et la Mort» von Nicolas Genka, «Stabat Mater Furiosa» von Jean-Pierre Siméon und «Dans la nuit la plus claire jamais rêvée», einem Stück über die Texte von Philippe Jaccottet.

Seit Oktober 2017 hat er bei der Opéra National de Paris eine Festanstellung als Regieassistent und widmet sich ausschliesslich seiner Passion, der Operninszenierung. So hat er unlängst die Opern «Orfeo» von Claudio Monteverdi im Oktober 2016 in der Opéra de Dijon und «Jenůfa» von Leoš Janáček im September 2018 in der Opéra de Dijon und im Théâtre de Caen inszeniert. Er bereitet für Oktober 2019 die Inszenierung von «Giovanna d'Arco» von Giuseppe Verdi für TOBS und die Opéra de Tours vor.

Saison 2019/20

Giovanna d'Arco

Inszenierung

 

 

 

 
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