Commentaires de presse

Herzog Blaubarts Burg

21.09.22
Es handelt sich hier um Musiktheater par excellence, das man nicht verpassen darf.
Jungfrau Zeitung, Peter Wäch

Tancredi

19.09.22
Candida Guida in der Titelpartie verfügt über einen nobel abgedunkelten und flexiblen Mezzosopran. Sie verleiht dem Antihelden Tancredi glaubhafte Züge, soweit vom Libretto her überhaupt möglich. Da hat es Lara Lagni als Amenaide leichter, ist diese doch Sympathieträgerin der Oper. [...] Die junge Italienerin gewinnt vor allem im zweiten Akt an Strahlkraft, Ausdruck und Höhensicherheit. [...] Die grosse Entdeckung dieser Partie ist jedoch der Sänger des Argirio. [...] Remy Burnens aber ist Schweizer, Berner sogar. [...] Bis in höchste Sphären webt der junge Tenor seine Fiorituren und Girlanden, mit heller und angenehmer Stimmfarbe und perfekter Atemtechnik. Den Mann muss man im Auge oder besser im Ohr behalten.
Der Bund, Peter König
19.09.22
Rossini, ein Spezialist für Komödiantisches, findet für die neue Operngattung auch neue Klänge von fast romantischer Weichheit. Dass diese genauso ihre Wirkung entfalten wie die berühmten rossinischen Crescendi, bei denen das Orchester seine Lautstärke kontinuierlich aufdreht, ist dem brillant aufspielenden Sinfonieorchester Biel Solothurn zu verdanken (Bläser!), vor allem auch dem Dirigat von Benjamin Pionnier. Unaufgeregt, präzise und den grossformalen Verlauf stets im Blick führt er durch die abwechslungsreiche Partitur. Ausdrucksstarke Gesangslinien, virtuose Stimmakrobatik, mitreissende Ensembleszenen und unerhöhrt farbige Orchesterklänge wechseln sich dabei ab.
Bieler Tagblatt, Annelise Alder
17.09.22
Das Orchester, geleitet von Altmeister Benjamin Pionnier, ist elastisch, wach und präzis. Doch wird es bei allem Engagement nie zu laut. Das ist Pionniers Markenzeichen. Ein Genuss.
Die Stimme der Kritik, Michel Schaer
21.09.22
Eine absolute Entdeckung ist Jean-Philippe Mc Clish, der frisch vom Opernstudio kommt. Sein junger Bass donnert mächtig durch Mark und Bein, hier beeindruckt ein Künstler, der noch eine grosse Karriere vor sich hat.
Jungfrau Zeitung, Peter Wäch
 
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