Commentaires de presse

Dido and Aeneas

08.04.19
Dirigent Andreas Reize verleiht der Oper eine Intensität, die von den ersten Takten an ein wohliges Prickeln auslöst. Sein Dirigat des Sinfonie Orchester Biel Solothurn muss den Vergleich mit namhaften Barockorchestern nicht scheuen.
Peter Wäch, Berner Zeitung
09.04.19
Carine Séchaye ist eine ideale Dido und Zauberin, beherrscht alle gestalterischen Nuancen und überzeugt vor allem im dynamisch verhaltenen Differenzieren. Aber auch Expressivität steht ihr zu Gebote und mit dem elegischen Lamento setzt sie einen wunderbaren Schlusspunkt.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
09.04.19
Eigentlich geht es nur um einen einzigen Augenblick. Doch Regisseurin Anna Drescher dehnt ihn auf knapp anderthalb Stunden aus und unterzieht ihn einer beklemmenden Analyse.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
21.04.19
Seht her, wir können mit euch Grossen mitspielen!, sagt das kleine Theater Orchester Biel Solothurn einmal mehr und setzt mit einer Glanzproduktion im Schweizer Opernreigen einen kräftigen Akzent.
Christian Berzins, NZZ am Sonntag
20.05.19
La mise en scène imaginée par Anna Drescher, les costumes et les décors conçus par Hudda Chukri sont autant d’éléments porteurs qui soulignent un esthétisme scénique poussé jusque dans les moindres détails. Cela donne à cet opéra succinct une dimension exceptionnelle mêlant réalité et monde fantasmagorique.
Tamara Zehnder, Le Journal du Jura

La Cenerentola

15.09.18
Man wird weit suchen müssen, um eine gescheitere, sensiblere und menschlich anrührendere ‹Cenerentola› zu finden.
Michel Schaer, Die Stimme der Kritik
17.09.18
Franco Trinca [...] fächert den ganzen Farbenreichtum von Rossinis Partitur auf. Mit viel Einfühlungsvermögen, aber auch mit viel Temperament gestaltet er die Schlüsselmomente in Rossinis Erfolgsoper.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
17.09.18
Dem Regieteam unter Andrea Bernard, Alberto Beltrame und Elena Beccaro gelingt es behände, ihre Aschenputtel-Lesart nicht nur im Schleudergang durchzutrommeln, sondern auch mit der nötigen Sorgfalt aufzubügeln.
Peter Wäch, Berner Zeitung
01.10.18
Unter der Leitung von Franco Trinca zauberte das Sinfonie Orchester Biel Solothurn faszinierende Klangfarben, rasante Tempi, mitreissende Accelerandi und Crescendi aus dem Orchestergraben. Ein witziger, musikalisch hochstehender Rossini-Spass.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
03.10.18
Zwei Ausnahmestimmen lassen mit dem zentralen Paar Liebe, Herzensgüte, Jugend und Herrschaft zusammenkommen. Inès Berlet für Angelina wie Gustavo Quaresma für Don Ramiro begeistern mit frischer Ausstrahlung und sensibler Musikalität.
Herbert Büttiker, Der Landbote
28.11.18
Le chœur des hommes fait partie intégrante de la comédie. Il apporte un plus. Ils ne jouent pas seulement. Ils s’impliquent. Bravo à eux!
Tamara Zehnder Eichhorn, Le Journal du Jura
17.12.18
Die Regie von Andrea Bernard, Alberto Beltrames Bühnengestaltung, Elena Beccaros Kostüme, Mario Bösemanns Beleuchtung und Valentin Vassilevs Chorleitung verdienen allesamt höchstes Lob. So stellt man sich ein Melodramma giocoso vor.
Sieglinde Pfabigan, Der neue Merker

Les fées du Rhin / Die Rheinnixen

05.11.18
Das Flirren der hohen Violinen evoziert nicht nur eine laue Sommernacht, sondern auch das Bild eines geheimnisvollen Waldes, in dem Geister und Elfen lautlos herumschweben. Betörend ist das. Allein deshalb ist die Oper eine Entdeckung wert.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
05.11.18
Altistin Marie Gautrot und Sopranistin Serenad Uyar singen und spielen sich in die Herzen des Publikums. [...] Unangefochten auf überragendem Niveau präsentiert sich Leonardo Galeazzi als Conrad. Der Bariton gebietet über einen Farbenreichtum und eine Ausdruckskraft, die staunend machen.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
05.11.18
Rousseau erzählt das verschachtelte Liebesdrama packend und schlüssig. Das Ensemble entwickelt in der mutigen Lesart brodelnden Impetus.
Peter Wäch, Berner Zeitung
10.11.18
Das Sinfonie Orchester Biel Solothurn beeindruckt durch seine differenzierte, noch und noch exponierte, von vielen solistischen Einsätzen geprägte Mitsprache im szenischen Geschehen.
Herbert Büttiker, Roccosound.ch
19.12.18
In den tragenden Rollen brillierten die türkische Sopranistin Serenad Uyar, die französische Mezzosopranistin Marie Gautrot sowie die Herren Gustavo Quaresma, Leonardo Galeazzi und Lisandro Abadie.
Peter Hagmann, peterhagmann.com
10.12.18
Es ist jedes Mal aufs Neue absolut bewundernswert, welche Leistung das TOBS auf die Bühne bringt. [...] Mit ‹Les fées du Rhin / Die Rheinnixen› lässt sich ein Singulär der Opernliteratur in ungewohnt intimer Atmosphäre und die unbekannte Seite des ‹alt bekannten› Offenbach erleben. Ein absolutes Must!
Jan Krobot, Online-Merker
27.12.18
Franz wird hervorragend gesungen von Gustavo Quaresma, der seinen strahlenden, gut fokussierten Tenor flexibel führt und als gequälter Amnesiast schnell Sympathie erringt.
Samuel Zinsli, Operalounge.de
23.01.19
Will man einzelne Höhepunkte hervorheben, ist das fast ungerecht, denn viel anderes fällt dabei unter den Tisch. Erwähnt sei aber dennoch Galeazzi, der das breite Spektrum vom Söldnerführer, Mörder und Vergewaltiger bis zur Vaterrolle [...] mühelos meistert und mit seiner Bitte um Vergebung überzeugt.
Karl Hotz, Schaffhauser Nachrichten

Madama Butterfly

09.02.19
Anstrengungslos mischt die Sängerin Farben und Nuancen. Ihr steht die ganze Dynamik von Piano bis Forte zur Verfügung. Und so liefert Hye Myung Kang ein musikalisches Rollenporträt von höchster Vollendung.
Michel Schaer, Die Stimme der Kritik
12.02.19
Eine überzeugende, packende «Butterfly» mit durchdachter Regie, engagiertem Orchester und einer Besetzung, von der andere und grössere Theater nur träumen können.
Peter König, Bieler Tagblatt
11.02.19
Das Sinfonie Orchester Biel Solothurn unter dem kraft- und saftvollen Dirigat von Manilo Benzi bietet einen Puccini in Reinkultur. Von den ersten Takten einer Fuge bis hin zum brachialen Schlussakkord bleibt der Klangkörper transparent und spannungsgeladen. Flöten und Piccolo blitzen frech auf, und die Wirbel beim Schlagzeug sind eindringlich. Die Blechbläser klingen mal fordernd, mal majestätisch, und die Streicher flirren im Forte wie eine aufgepeitschte See.
Peter Wäch, O-Ton online
15.02.19
Louis Désiré, metteur en scène, a su tirer profit de ses acteurs. Chaque expression, chaque geste, chaque déplacement sur scène donne l’impression d’un film. Tout est fait dans le but d’atteindre une fluidité presque cinématographique. Ainsi, le décor mis en place laisse tout l’espace aux acteurs, notre œil n’est pas pollué par des éléments perturbateurs. Il peut se concentrer sur la trame de l’histoire et s’émerveiller de tant de beauté.
Tamara Zehnder, Le Journal du Jura
25.02.19
TOBS ist das Kunststück gelungen, als kleines Haus alle Partien einer Puccini-Oper adäquat zu besetzen und mit einem eindringlichen Opernabend zu begeistern.
Silvia Rietz, Solothurner Zeitung
22.03.19
Die Visper Aufführung stand ganz im Zeichen einer überragenden Titelheldin Butterfly, der Sopranistin Hye Myung Kang. Ihre reine, schön timbrierte, glanzvoll aufleuchtende, dann wieder grosse dramatische Kraft zeigende Stimme war gepaart mit hervorragendem schauspielerischem Können und mit einer grossen persönlichen Ausstrahlung.
Alois Grichting, Walliser Bote

Radames / Lohengrin

17.12.18
Fantastische Leistung von Céline Steudler, die erst die überdrehte Opernregisseurin spielt und dann wie in Nahaufnahme Elsas geschundene Seele ausbreitet.
Florian Hauser, SRF 2 Kultur
15.12.18
Damit bringt Theater Orchester Biel Solothurn einen beeindruckend mutigen und klugen Abend zuwege.
Michel Schaer, Die Stimme der Kritik
18.12.18
Manchmal muss man in die sogenannte Provinz fahren, um einen Opernabend der besonderen Art zu erleben. Zum Beispiel nach Biel.
Thomas Schacher, Neue Zürcher Zeitung
18.12.18
Die Instrumente legen mit Klopfen, Flageoletten oder Flirren ein höchst differenziertes Klangspektrum frei, das sich aber immer in einem sehr leisen dynamischen Spektrum bewegt und das von den Mitgliedern des Sinfonie Orchester Biel Solothurn unter Leitung von Yannis Pouspourikas mit grosser Präzision ausgeführt wird.
Annelise Alder, Bieler Tagblatt
19.12.18
Wie die junge Sopranistin Céline Steudler, eine Bühnenbegabung erster Güte, die getriebene Elsa Fleisch und Blut werden lässt, kann einem mächtig nahe gehen. Und was das Sinfonie Orchester Biel Solothurn unter der Leitung von Yannis Pouspourikas an geflüsterter Kulisse beisteuert, lässt nichts zu wünschen übrig.
Peter Hagmann, peterhagmann.com
16.12.18
Die engagierten Musiker des Sinfonie Orchester Biel Solothurn werden unter der musikalischen Leitung von Yannis Pouspourikas zu Höchstleistungen angeführt: Unter seinem Dirigat verschmelzen die pianissimi des Orchester und die alles beherrschende Céline Steudler zu einer genialen Einheit.
Michaela Hirsch, Online-Merker
 
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