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Maria Riccarda Wesseling

Die Bündner Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling ist mit einem sehr vielseitigen Repertoire auf den grossen Bühnen der Welt unterwegs. Höhepunkte der letzten Jahre sind die Titelrolle in Glucks «Orpheus» in der Regie von Pina Bausch an der Opéra National de Paris, dem Lincoln Center New York, dem Teatro Real Madrid und in Epidauros (DVD/arte live) oder die Titelrolle in Glucks «Iphigénie en Tauride» an der Opéra de Paris und am Teatro Real Madrid. Ausserdem die Titelpartie in der Uraufführung von Henzes «Phaedra» an der Staatsoper Berlin, «La belle Hélène» in Bordeaux, «Carmen» in Bilbao, sowie Giulietta in «Les contes d’Hoffmann» in Genf und die Fricka in Wagners «Rheingold» bei der Ruhrtriennale.

In der vergangenen Spielzeit kehrte sie als Orpheus an die Pariser Oper zurück, nachdem sie in der Schweiz die Anna in der Uraufführung der Oper «Annas Maske» aus der Taufe gehoben hatte. In den kommenden Monaten wird sie den Cornet von Frank Martin als Soloabend in der Regie von Nigel Lowery auf die Bühne bringen und am Staatstheater Stuttgart die Herodias in Serebrennikovs «Salome»-Inszenierung verkörpern.

Im Konzert war sie unlängst mit dem Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly in der Johannespassion, mit dem Concertgebouworchester unter David Zinman mit Berlioz’ «Nuits d’été», mit dem Ensemble Intercontemporain unter Leitung von Peter Eötvös, im Auditorio Barcelona mit Malers Kindertotenliedern und bei der Ruhrtriennale mit Beethovens Missa Solemnis zu hören. Liederabende sang sie unter anderem im Gewandhaus Leipzig, im Palazetto Bru Zane Venedig, im Concertgebouw Amsterdam und in der Tonhalle Zürich.

Von Maria Riccarda Wesseling liegen diverse Solo-CDs, Gesamteinspielungen und DVDs vor. Neben ihrer Karriere als Sängerin widmet sie sich der Opernregie.

Saison 2018/19

8e Concert symphonique

 
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