Marie Delprat

Electronic Music, Sounddesign

Biografie

Marie Delprat ist eine Multimediakünstlerin, deren Arbeit an der Schnittstelle von Klang, bildender Kunst und Performance angesiedelt ist. Sie erforscht das Zusammenspiel digitaler und analoger Medien und schafft immersive Erlebnisse, die die Grenzen von Wahrnehmung und Ausdruck erweitern. Ihre Arbeiten verbinden visuelle Abstraktion mit klanglicher Experimentierfreude und erzeugen sowohl fesselnde wie anregende künstlerische Räume.

In ihrer Produktion «Ethereal Realms – all fiction is metaphor» (2024) lotet sie die Konturen einer Figur aus, die sie erfindet, entwickelt und auf der Bühne verkörpert, in direkter Interaktion mit dem Publikum und inspiriert von Ursula K. Le Guins feministischem Science-Fiction-Roman (1969). 2023 erschien ihr erstes Soloalbum «Life is Sick» beim Berner Label Unvague, das von den suggestiven Texten Sylvia Plaths inspiriert ist. 2022 schuf sie «LIMBO», ein «Concert Installation»-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Basler Bühnenbildner Thomas Giger.

Nach ihrem Abschluss an der HKB war Marie 2023 assoziierte Künstlerin an der Dampfzentrale Bern, wo sie regelmässig aktuelle Schaffensphasen ihrer Arbeit präsentiert, und ist seit 2022 Teil des Programms «Friendly TakeOver». Sie nahm am Creators Connection Program teil (2021–2023), einer Netzwerkinitiative im Rahmen des Wettbewerbs Music Theater Now in Partnerschaft mit O. Festival (Rotterdam), Musik Theater Festival (Wien) und Gare du Nord (Basel). Seit 2020 wird sie von oh-la-la performing arts production vertreten und erhielt im selben Jahr den «Coup de Cœur» des Kantons Bern für ihren innovativen Umgang mit der körperlichen Dimension von Klang. Ihre Arbeit wird von Pro Helvetia im Rahmen des Programms Fast Forward gefördert.

Saison 2025/26
Laissez durer la nuit

Aktuelle Produktionen mit Marie Delprat