Digitales Programmheft

Urs Graf

Zwischen Kunst und Krieg
Ein Rechercheprojekt von Katharina Ramser

Über das Stück

Die Folgen von Krieg

Das Stück beschäftigt sich mit Individuen, die Krieg erlebt haben, mit deren Angehörigen und der Gesellschaft, die der Krieg zerstören und über Generationen hinweg verändern kann. 

Katharina Ramser, die Autorin und Regisseurin, geht der Frage nach, was mit Menschen nach dem Krieg passieren kann. Die Schlacht bei Marignano 1515, das Grauen dieses Gemetzels, steht beispielhaft für viele Schlachten und Kriege in der Geschichte und der Gegenwart. Zusammen mit dem Solothurner Künstler Urs Graf blicken wir auf die Geschehnisse seiner Zeit als Söldner. Die Zuschauenden wechseln dabei immer wieder fliessend die Perspektive: Wir schauen aus dem Innern von Urs Graf heraus auf seine Erlebnisse, und gleichzeitig von aussen auf den Krieg und seine Protagonisten. Wir bewegen uns dabei auf verschiedenen Zeitebenen und die Figuren und Geschehnisse schlagen einen Bogen von 1515 bis heute. Kriegspropaganda und Motive, die die Menschen dazu bringen in den Krieg zu ziehen, bleiben im Laufe der Zeit ähnlich, genau wie das Klischee des beschützenden, starken Kriegshelden. 

Dieses Stück bietet eine Art Gegenentwurf zu den bestehenden Glorifizierungen und Mythen rund um den Krieg, damals und heute. 

Die Bühne von Stefanie Liniger ist als assoziativer Raum zu verstehen, der in seiner Leere und Abstraktheit ein Gedächtnis, eine Erinnerung oder ein seelischer Zustand sein kann. Ein Raum, der den Nebel, die Schichtungen und das grosse schwarze Nichts im Innern eines an Kriegstrauma leidenden Menschen zeigt. Licht und Schatten und Durchlässigkeit und Reflexion verändern dabei den Raum und zeigen, dass Urs Graf nicht mehr vom Krieg loskommt und immer wieder auf das Schlachtfeld zurückkehrt.

Die Videoprojektionen zeigen originale Zeichnungen von Urs Graf, die Thomas Bernhard mit Hilfe moderner digitaler Bildgestaltung animiert. Die Figuren in den Zeichnungen vervielfachen und verändern sich, atmen und zwinkern uns zu. Wir blicken durch die Augen von Urs Graf auf seine Erlebnisse und die Veränderung seiner Wahrnehmung vor und nach der Schlacht bei Marignano.

Die Kostüme von Myriam Casanova sind inspiriert von diesen Zeichnungen von Urs Graf und sind darum in schwarz-weiss gehalten und bieten sich so auch als Projektionsfläche an. Der Tod, der als beliebtes Motiv seiner Zeit auch immer wieder in Grafs Zeichnungen vorkommt, tritt als Allegorie, als Figur in all seinen Facetten auf. Die verschiedenen Kostüme verändern und verzerren dabei die Körperlichkeit von dieser Figur des Todes. 

Weitere Informationen

Dauer: ca. 2 Stunden mit Pause
Altersempfehlung: 14+

Live-Einführung und Nachgespräch: Informationen hier.

«Gewissenlose Söldner, für ein paar Geldstücke zum Schlachten und Morden gedungen. […] Dazu rechne, was nach der Schlacht geschieht. Du hast durch Menschenblut befleckte Untertanen.»
 

Friedensgöttin, in «Klage des Friedens» von Erasmus von Rotterdam, 1517

Besetzung

Besetzung

Inszenierung Katharina Ramser
Bühnenbild Stefanie Liniger
Kostüme Myriam Casanova
Video Thomas Berhard
Lichtgestaltung Wim Wermuth
Dramaturgie und Choreografie Nora Bichsel
Regieassistenz und Inspizienz Yael Stricker
Regiehospitanz Clarina Naef
Vermittlung Elena von Graffenried

Urs Graf Günter Baumann 

Der Tod Janna Mohr 

Erzähler / Kriegswerber / Zunftgenosse / Laufbursche / Geselle / Kardinal Schiner / Richter / Urs Graf jung Gabriel Noah Maurer 

Erzählerin / Trosserin Hedwig / Mutter / Sybilla von Brunn / Gestalt mit Monstranz / Friedensgöttin («Die Klage des Friedens» Erasmus von Rotterdam 1517) Anna Blumer 

Technik

Technik

Technischer Direktor Günter Gruber

Leitung Ausstattung und Werkstätten Vazul Matusz
Schreinerei Simon Kleinwechter | Steven McIntosh | Raphael Schärer
Malsaal Daniel Eymann (Leitung) | Julian Scherrer
Dekorationsabteilung Ursula Gutzwiller
Requisiten Céline Anderegg
Maske Schauspiel Barbara Grundmann-Roth (Leitung) | Miria Germano

Leitung Schneiderei Gabriele Gröbel
Schneiderei Catherine Blumer | Natalie Zürcher (Gewandmeisterinnen Damen) | Janine Bürdel | Sarah Stock (Gewandmeisterinnen Herren) | Christine Wassmer (Admin. Stellvertreterin) | Katrin Humbert | Dominique Zwygart
Ankleiderin Martina Inniger | Anja Wille

Technischer Leiter Adrian Kocher
Bühnenmeister Biel Samuele D'Amico
Bühnenmeister Solothurn Rémy Zenger
Technische Einrichtung Andreas Schwabe
Ton Alex Wittwer

und das Technik-Team TOBS!

Leitung Beleuchtungsstatisterie Ulrich Troesch

Die Ausstattung wurde in den eigenen Werkstätten hergestellt.

1 – Anna Blumer, Gabriel Noah Maurer, Janna Mohr & Günter Baumann
2 – Anna Blumer & Gabriel Noah Maurer
3 – Janna Mohr & Günter Baumann
4 – Günter Baumann
© Joel Schweizer

Künstler und Söldner Urs Graf

1485-1528

Graf wurde um 1485 in Solothurn geboren. Das genaue Geburtsdatum ist nicht überliefert. Er war Goldschmied, Glasmaler, Künstler und auch im Buchdruck tätig. 

Ab 1509 lebte er in Basel, wo er 1511 zum ersten Mal in Quellen erscheint: Er wurde wegen Beleidigung verhaftet. 

Im gleichen Jahr heiratete Graf Sybilla von Brunn, eine Basler Patrizierin, und erlangte ein Jahr später das Basler Bürgerrecht. Er wurde in die Zunft zu Hausgenossen aufgenommen und sein einziger Sohn Urs kam zur Welt. 

Er geriet in den folgenden Jahren – oft begleitet von seinen Saufkumpanen – immer wieder in Konflikt mit der Obrigkeit. Quellen bestätigen, «das sy by nacht und nebel allerley unfuch uff der gassen gemacht haben.»

Mehrmals zog Graf als Reisläufer in den Krieg: 1510 nach Italien, 1513 nach Dijon, 1515 nach Marignano und 1521 nach Mailand. Die Motive und Art seiner Zeichnungen, lassen Veränderungen in seinem Wesen nach den schlimmen Erlebnissen im Krieg erahnen.

Nach einer schweren Gewalttat musste er 1518 Basel überstürzt verlassen und ging zurück ins Solothurner Exil. Dort erhielt er das Bürgerrecht und wurde in die Schmiedezunft aufgenommen. 1522 landete er im Gefängnis, weil er seine Frau Sybilla beinahe totgeschlagen hatte.

Trotz ständiger Konflikte mit dem Gesetz scheint Graf allgemein beliebt gewesen zu sein. So wurde er zwischen 1513 und 1524 von seinen Zunftgenossen immer wieder zum Stubenmeister ernannt, dessen wichtige Aufgabe die Kontrolle und Verantwortung über die Trinkstube beinhaltete. 

Urs Graf gilt aufgrund seiner rund 180 erhaltenen Zeichnungen, als der originellste Künstler der Renaissance in der deutschsprachigen Schweiz um 1520. Seine umfangreiche Grafikproduktion besteht aus über 450 Holzschnitten, mehrheitlich Buchillustrationen. 

Seine teils humorvollen, bissig satirischen oder erotischen Zeichnungen gehören zu den frühesten Beispielen dieser Technik, die als selbständige Kunstwerke entstanden sind. Die meist in Feder mit schwarzer Tusche ausgeführten Skizzen kommentieren das Zeit- und Kriegsgeschehen auf äusserst persönliche Art. Von den Zeichnungen seiner Zeitgenossen unterscheiden sie sich grundlegend durch den spontanen Ausdruck des eigenen Erlebens und Empfindens. 

Grafs Todesdatum ist nicht bekannt. 1526 wurde er zum letzten Mal in Quellen erwähnt. Er muss wahrscheinlich vor dem 13. Oktober 1528 gestorben sein, da seine Frau Sybilla noch einmal geheiratet hat und es Scheidung damals nicht gab.

Trosserinnen

Frauen im Krieg

Frauen spielten im europäischen Söldnerwesen zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert eine wichtige Rolle, z.B. als Trosserinnen im Gefolge der Truppen. 

Der Kriegstross, der den bewaffneten Soldaten folgte, konnte bis zur Hälfte des gesamten Heerzuges umfassen und Frauen hatten in diesem komplexen sozialen Gebilde den Grossteil der Last zu tragen. Sie schleppten alles mit, was gebraucht wurde, während die Kämpfer nur ihre Waffen schulterten. Die Trosserinnen kochten, versorgten Wunden, wuschen die Kleidung, plünderten auf dem Schlachtfeld die Toten, verwahrten die Beute ihres Partners, errichteten die Feldlager, hielten sie sauber, trugen die Kinder mit sich, bewaffneten sich und kämpften in seltenen Fällen am Rand der Schlacht mit. 

Eine von der militärischen Führung organisierte Truppenversorgung gab es damals noch nicht. Jeder Krieger musste also selbst für seine Rationen sorgen und war deswegen auf seine Trosserin angewiesen. 

Es ist davon auszugehen, dass die meisten Trosserinnen niederen sozialen Schichten entstammten, es waren oft Wäscherinnen, Mägde oder Prostituierte. Sie zogen also nicht mit in den Krieg, um sich zu bereichern – wie die Darstellung beispielsweise von Mutter Courage bei Brecht – sondern um der Armut zu entkommen und ihr eigenes Überleben kurzzeitig zu sichern. Die Zugehörigkeit zu einem Tross barg sehr viele Risiken; viele Trosserinnen wurden getötet, erlagen ihren Verletzungen, wurden vergewaltigt, verstümmelt, verhungerten oder verloren ihren Partner oder ihre Kinder. Die meisten Trosserinnen konnten nach der Rückkehr aus dem Krieg nichts anderes mehr machen, als wieder in den Krieg zu ziehen oder sich als Prostituierte oder Bettlerinnen durchzuschlagen. Zum einen, weil der soziale Abstieg so gross war, zum anderen, da auch Trosserinnen schwere Kriegstraumata davontrugen.

Urs Graf - Auf den Punkt gebracht


Beim Abspielen wird externer Medieninhalt geladen. Damit gelten die Datenschutzrichtlinien von YouTube.

Schlacht bei Marignano

Fakten und Mythos

Am 13. und 14. September 1515 standen sich die Truppen des französischen Königs Franz I. (ca. 30'000 Kämpfer) und die das Herzogtum Mailand verteidigenden eidgenössischen Söldner (ca. 20'000 Kämpfer) in der Schlacht bei Marignano gegenüber. 

Solothurner, Berner, Bieler und Freiburger gingen schon vor Beginn der Schlacht mit einem vom französischen König unterzeichneten Friedensvertag, dem Vertrag von Gallarate, wieder nach Hause. 

Die übrigen Söldner, vor allem aus den Inner- und Ostschweizer Kantonen, wollten den Vertrag nicht unterzeichnen und stürmten am späten Nachmittag des 13. Septembers – angestachelt durch den Feldherrn und Kardinal Matthäus Schiner – gegen die französischen Truppen in die Schlacht. Am zweiten Tag kamen den Franzosen 12'000 venezianische Kämpfer zu Hilfe. Gegen die Verstärkung und die Beschaffenheit der gegnerischen Waffen hatten die bis dahin siegessicheren Eidgenossen keine Chance und sie unterlagen den französischen Truppen. 

Rund 10'000 eidgenössische Söldner starben beim Gemetzel auf dem Schlachtfeld. Auf Seiten der Franzosen belaufen sich die Schätzungen auf 5000 bis 8000 Tote. 

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts verherrlichte die schweizerische Geschichtsschreibung den Heldenmut der Eidgenossen in Marignano. Sie tradierte den Mythos der «Lektion», die den eidgenössischen Orten 1515 erteilt worden sei und sie auf den Weg der Neutralität gebracht hätte. 

Vielmehr setzte aber eine neue Phase der aussenpolitischen Verflechtungen ein: Nach Marignano schloss König Franz I. mit den Eidgenossen den «Ewigen Frieden», der ein Bündnis sowie die Bereitstellung von eidgenössischen Regimentern für Frankreich vorsah. Dieses politisch-militärische System blieb bis zur Französischen Revolution bestehen. «Als Bündnispartner Frankreichs blieben die eidgenössischen Orte zwangsläufig ein Faktor in der Dynamik der europäischen Mächte. Wie man darin den Ausdruck von Neutralität sehen kann, ist rätselhaft.» (André Holenstein, NZZ 6.9.2015)

«Es gibt so viele Schlachten. Da kann nicht viel übrigbleiben.»
 

Figur Erzählerin 

1 – Gabriel Noah Maurer & Anna Blumer
2 – Janna Mohr
3 – Anna Blumer, Günter Baumann, Gabriel Noah Maurer & Janna Mohr
4 – Anna Blumer
© Joel Schweizer

Söldnerwesen

Das Geschäft mit dem Tod

Ein Söldner ist eine Person, die für einen befristeten Zeitraum gegen Bezahlung (Sold, vom lateinischen Wort «solidus», Goldmünze) für kriegerische Zwecke angeworben wird. Oft stammt sie aus dem Ausland und steht ausserhalb der regulären Streitkräfte. In vielen Ländern ist es heute verboten, für ein anderes Land in den Krieg zu ziehen. So auch in der Schweiz – die Ausnahme bildet hier die Schweizer Garde. 

Die eidgenössischen Söldner – Reisläufer genannt (mittelhochdeutsch «die reis louffen») – galten bis ins 16. Jahrhundert als gefürchtete, besonders brutale und effektive Kampfkräfte. Der Sold, aber vor allem die Aussicht auf fette Beute, die ausserhalb der regulären Bezahlung gemacht werden konnte, die Neugier und Abenteuerlust und die Beschäftigung zählten zu den Beweggründen der Söldner in den Krieg zu ziehen. Geld spielte auch im staatlich organisierten Söldnerwesen die wichtigste Rolle. Das Geschäft mit dem Tod war und ist bis heute lukrativ. 

Die Geschichte der Eidgenossenschaft ist eine Geschichte des Söldnertums, zumal über mehrere Jahrhunderte bis zu 1,5 Millionen Eidgenossen als Söldner in fremden Diensten kämpften. Diese Kriegsdienste haben alle Menschen in der Schweiz stark beeinflusst, auch die Daheimgebliebenen. Die Reisläuferei kann als eine Art Kulturgeschichte betrachtet werden, weil durch das Reisen viel Wissen und Können ihren Weg in die Eidgenossenschaft gefunden haben. Es ist aber allen voran eine Geschichte über die Ausbeutung und die Kultur der Gewalt. Die zahlreichen toten Söldner und die zerstörten Seelen, die aus dem Kriegsdienst hervorgingen, beeinflussten die ganze Gesellschaft massgeblich. 

Posttraumatische Belastungsstörung

Krieg in Endlosschleife

PTBS – Posttraumatische Belastungsstörung (Englisch: PTSD – posttraumatic stress disorder) ist die verzögerte psychische Reaktion auf schlimme Erlebnisse, wie z.B. Krieg, Gewalt, Vergewaltigung, Gefangenschaft, Folterung, Terroranschlag, Katastrophen, Unfälle oder die Diagnose einer lebensbedrohlichen Krankheit. Die Ursache von PTBS ist also ein psychisches Trauma, das eine potenzielle oder reale Todesbedrohung, ernsthafte Verletzung oder Bedrohung der körperlichen Unversehrtheit bei sich oder anderen darstellt.

Obwohl die Krankheit PTBS natürlich nicht neu ist, ist sie erst seit 1980 im international anerkannten amerikanischen Diagnoseschema aufgenommen. Erste Diagnosen und Kenntnisse gibt es seit dem Vietnamkrieg, vor allem durch die grosse Aufmerksamkeit und Proteste nach dem Krieg.

Frühere Beobachtungen der Symptome von Kriegsrückkehrern wurden beispielsweise nach dem Ersten Weltkrieg in England «Bombshell disease» oder «Shell shock», in Deutschland «Kriegsneurose» oder «Kriegszittern» genannt.

Symptome bei PTBS reichen von leichter Reizbarkeit bis hin zu gewalttätigen Wutausbrüchen, durch individuelle Trigger ausgelöste Flashbacks, Vermeidungsstrategien, Teilnahmslosigkeit, emotionale Taubheit, ständiges Bedrohungsgefühl, Panikattacken, Entfremdung (Dissoziation), Schwierigkeiten mit Beziehungen und Nähe, völliger Rückzug, Drogen- und Alkoholmissbrauch und viele mehr. Betroffen sind also nicht nur die PTBS-Erkrankten selbst, sondern auch deren Umfeld und die ganze Gesellschaft. 

Die schwerwiegenden traumatischen Erlebnisse können Teile des Gehirns zerstören, die nicht mehr heilbar und sogar vererbbar sind und es gibt bis heute nur verhaltenstherapeutische Massnahmen und keine vollständige Heilung.

«PTBS ist eine von aussen nicht sichtbare Krankheit der Seele. […] Sie krallt sich tief im Kopf fest und ergreift von dort Besitz vom ganzen Menschen. […] Nach erfolgreichem Angriff hinterlässt PTBS ein seelisch und körperlich gezeichnetes Wrack. Ein trügerischer Rückzug: die Krankheit lauert in der Tiefe des Stammhirns auf den nächsten Angriff, irgendwo, irgendwann oder jederzeit.»
 

Andreas Timmermann, Die reden – wir sterben, S. 63-64

«Es wird ein Kampf sein, Frieden zu finden.»
 

Figur Urs Graf

Unterstützung

Wir danken unseren Sponsoren & Partnern für Ihre Unterstützung.

Trägerschaft

Trägerschaft

Stadt Biel

Stadt Solothurn (mit Unterstützung von Kanton und Gemeinden der Repla Solothurn)

Kanton Bern

Gemeindeverband Kulturförderung Biel/Bienne-Seeland-Berner Jura

Impressum

Impressum

Herausgeber:
Theater Orchester Biel Solothurn TOBS!
www.tobs.ch
Saison 2025/26
Programm Nr. 7

Intendant: Dieter Kaegi
Schauspieldirektion: Olivier Keller | Patric Bachmann
Redaktion: Nora Bichsel
Layout: Aline Boder

Gestaltung: Republica AG
Fotos: Joel Schweizer
Fotoauswahl: TOBS!
Mai 2026

Text- und Bildnachweise:
Andersson, Christiane: Dirnen, Krieger, Narren. Ausgewählte Zeichnungen von Urs Graf. Basel 1978.
Feichtner, Daniel: Trosserinnen. Die Rolle der Frauen in den Söldnerheeren der Frühen Neuzeit. In: historia.scribere 3 (2011), S. 155–172, online: historia.scribere.at/historia_scribere/de/article/view/2275/1827.
Historisches Lexikon der Schweiz Online: hls-dhs-dss.ch.
Holenstein, André: Vorwärts nach Europa. Nach der Niederlage in der Schlacht von Marignano haben sich die Eidgenossen erst recht mit der Welt verbunden. NZZ am Sonntag, Nr. 36/6.9.2015, S. 65.
Katalog der Zeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts im Kupferstichkabinett Basel. Teil 2B die Zeichnungen von Urs Graf. Basel 2002.
Koegler, Hans: Hundert Tafeln aus dem Gesamtwerk des Urs Graf. Basel 1947.
Spiegel Geschichte: Söldner. Das Geschäft mit dem Tod. Heft Nr. 5/22.9.2023.
Timmermann-Levanas, Andreas; Richter, Andrea: Die reden – wir sterben. Wie unsere Soldaten zu Opfern der deutschen Politik werden. Frankfurt am Main 2010.
Von Rotterdam, Erasmus: Die Klage des Friedens, 1517. Übersetzt und herausgegeben von Brigitte Hannemann. Zürich 2017. 

Urheberrechte: Inhaber*innen von Urheberrechten, die vor Drucklegung nicht erreicht werden konnten, werden gebeten sich zu melden.

Fotografieren, Filmen sowie Tonaufnahmen sind während der Vorstellung aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet.

Die Veranstaltungsplakate können an der Theaterkasse erworben werden.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung zur Inszenierung: direktion[at]tobs.ch