HAMLET TRÄUME
«Hamlet verliert seinen Vater, den König. Wie? Gift, dem König verabreicht von Klaudius, seinem Bruder. Brudermord? Jawohl! Brudermord! Onkel Klaudius heiratet darauf Hamlets Mutter, Gertrude. Onkel Klaudius ist damit Hamlets neuer Vater. Dänische Zustände! Ophelia, skeptische Verlobte, bemüht sich um Hamlet. Dänemark, für sie: eine Halbinsel. Sie versucht ihn dazu zu bewegen, fortzugehen. Liebe. Hamlet versteht das nicht. Dänemark nicht, Liebe nicht. Er versteht nichts. Gespenster gehen herum. Polonius, Ratsherr, belustigt alle. Findet er. Ophelia wünscht sich «Traum, schreib mich um und um!» und zieht Fazit.»
Im Traumspiel von Teuwissen wandert ein Schauspieler durch eine Hamletwelt. Er tastet sich durch Komik, grosse Gesten und trifft im klassischen Stoff auf neue, sanfte Zwischentöne. Teuwissen zeichnet die Figuren einfühlsam und sucht in seinem Stück nach Zärtlichkeit und Zuneigung innerhalb von Spannung und Gewalt. Mit diesem Text wagen Regisseurin Mélanie Huber und TOBS! Ensemblemitglied Fabian Müller einen Parforceritt zwischen Selbsterschütterung, Komik und Poesie.
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