Bianca Tognocchi
Sängerin

Biografie
Die italienische Sopranistin Bianca Tognocchi, geboren in Como, ist Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt, wo sie in der Spielzeit 2026/27 Amenaide in «Tancredi», Despina in «Così fan tutte», Lenio in «Greek» und Sœur Constance in «Dialogues des Carmélites» singen wird. Ihr dortiges Hausdebüt gab sie 2019/20 als Gilda in «Rigoletto» – eine Partie, die sie auch an mehreren italienischen Opernhäusern sang. Gastengagements führten sie u.a. ans Teatro Filarmonico, in die Arena di Verona, ans Teatro Petruzzelli di Bari, Teatro Regio in Turin, beim Festival dei Due Mondi in Spoleto sowie am Teatro Donizetti in Bergamo. Beim dortigen Donizetti Festival debütierte sie in der Titelparte von «Lucia di Lammermoor» in der Originalversion. In den Anfängen ihrer Karriere war sie beim Ravenna Festival als Nannetta in Verdis «Falstaff» unter der Leitung von Riccardo Muti zu erleben und an der Mailänder Scala als Giannetta in «L’elisir d’amore». Weitere Stationen führten sie ans Sejong Arts Center in Seoul, an die Opéra de Chambre de Genève, die Oper Malmö, die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, das Staatstheater Darmstadt sowie an die Oper Leipzig, wo sie 2018-20 Ensemblemitglied war. Bei den Tiroler Festspielen in Erl ist sie regelmässiger Gast und sang u.a. Amina in «La sonnambula», Susanna in «Le nozze di Figaro, Musetta in «La Bohème» und die Nachtigall in Braunfels’ «Die Vögel». Im Konzertbereich sang sie unter anderem in der Berliner Philharmonie und der Philharmonie Essen sowie im Auditorio Nacional de Musica in Madrid. Zu den wichtigen Partnern, mit denen sie arbeitete, zählen die Dirigenten Friedrich Haider, Fabio Luisi, Gustav Kuhn, Lothar Zagrosek und Riccardo Muti sowie die Regisseure Kasper Holten, Pier Luigi Pizzi und Damiano Michieletto. Bianca Tognocchi studierte am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand und gewann bedeutende Wettbewerbe wie die Renata Tebaldi International Voice Competition und den Grand Prix de l’Opera.
| Saison 2026/27 |
| Falstaff |