Falstaff
Sir John Falstaff hält sich für unwiderstehlich: Mit identischen Liebesbriefen versucht er, gleich mehrere Damen zu erobern. Doch die gewitzten Frauen von Windsor lassen sich nicht so leicht zum Narren halten …
Shakespeares berühmter Geniesser und seine missglückten Liebesabenteuer haben viele Komponisten inspiriert, von Salieri über Nicolai bis Verdi. Eine echte Neuentdeckung ist Michael William Balfes Vertonung. Der Ire, selbst ein gefeierter Opernsänger und persönlich mit Rossini bekannt, war im viktorianischen England auch als Komponist äusserst erfolgreich. Seine Erfahrungen als Sänger spiegeln sich auch in seinen Werken deutlich wider. Im Belcanto-Stil schrieb er den italienischsprachigen «Falstaff», der 1838 in London uraufgeführt wurde. Das Werk sprüht nur so vor melodischem Charme: Eingängige Melodien und atemberaubende Koloraturen verbinden sich meisterhaft mit der zündenden Komik William Shakespeares.
Mit der Schweizer Erstaufführung dieser selten gespielten Oper kehrt Franco Trinca als Gastdirigent zu TOBS! zurück. Regie führt Intendant Dieter Kaegi.
In italienischer Sprache mit Übertiteln d/f
Anmeldung Schulklassen: Informationen und Anmeldung hier.
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Pressestimmen
Ein Meisterwerk von Ausstatter Dirk Hofacker, man kann sich kaum sattsehen. Das führt natürlich zu grosser Heiterkeit schon beim Heben des Vorhangs, und hält zwei Stunden an. Denn der Text ist lustig, die Figuren grell, aber nicht überzeichnet. Es gibt viel Slapstick, aber mit feiner Klinge und sorgfältig inszeniert bis ins kleinste Detail. Kaegi erweist sich einmal mehr als Meister seines Fachs.






