Chœur Symphonique de Bienne

Biografie

Der ursprünglich rein französischsprachige Chor wurde 1948 unter dem Namen « Chœur mixte de Bienne » von Georges-Louis Pantillon gegründet. Ab 1957 übernahm sein Sohn François Pantillon die Chorleitung, eine Funktion, die er mit viel Engagement während 55 Jahren ausübte. Die heutigen rund 70 Sängerinnen und Sänger, die zum Teil bereits seit Jahrzehnten mitsingen – sind Amateure aus Biel und Region. Aus Freude an der Musik und am Singen treffen sie sich zur wöchentlichen Chorprobe und studieren Jahr für Jahr ein anderes grosses Werk ein. Der Höhepunkt ist jeweils das Konzert im Frühling, begleitet vom Symphonie Orchester Biel Solothurn. Den aktuellen Namen „Choeur symphonique de Bienne“ (CSB) erhielt der Chor 1968.
2012 wählte der Verein mit Anna Jelmorini aus Zürich erstmals eine Frau an das Dirigentenpult. Die vier Konzerte unter ihrer Leitung – 2013 Dvořák, Stabat Mater, 2014 Honegger, Roi David und Mozart, Davide penitente, 2015 Cherubini, Requiem, und der Lobgesang von Mendelssohn im 2016 fanden grossen Anklang.  
Seit 2016 dirigiert Iwan Wassilevski den CSB. Unter seiner Leitung wurde im Frühling 2017 das selten gespielte Requiem von Franz von Suppè aufgeführt. Das Jubiläumskonzert von 2018, die wunderbare Messa di Gloria von Puccini, dirigierte I. Wassilevski äusserst erfolgreich. Das gemeinsame Singen mit dem Chor des französischen Gymnasiums Biel war für alle eine Bereicherung und begeisterte das Publikum. 
Auf Anfrage der „BourgKonzerte“ konnte der CSB im Herbst 2018 ein 2. Konzert durchführen, diesmal in der Stadtkirche Biel. Im Mai 2022 konnte das CSB nach zwei Jahren Pause wegen Covid endlich ein Konzert mit dem Titel "Balade au pays des Comédies Musicales" präsentieren. Dieses Konzert begeisterte das Publikum! Im März 2023 war es Haydns "Die Schöpfung", die den Saal füllte und eine enorme Begeisterung auslöste.