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Gemma Ní Bhriain

Sängerin

Biografie

Die aus Dublin stammende Mezzosopranistin Gemma Ní Bhriain studierte Gesang an der Royal Irish Academy of Music in ihrer Heimatstadt, bevor sie für zwei Spielzeiten in das Atelier Lyrique de l’Opéra National de Paris aufgenommen wurde und anschliessend zwei weitere Spielzeiten am Internationalen Opernstudio der Oper Zürich verbrachte. Inzwischen entwickelt sich ihre Karriere in Irland und ganz Europa. Davon zeugt ihre Marcellina in «Le nozze di Figaro» bei TOBS! (2024) ebenso wie ihr Debüt am Covent Garden, im Linbury Theatre, in «L’Olimpiade» von Vivaldi. Ihre makellose Technik und Musikalität verleihen den charakteristarken Rollen, denen sie sich heute widmet, grosse Ausdruckskraft. Zu ihren jüngsten Rollendebüts zählt Hippolyta in «A Midsummer Night’s Dream» beim Blackwater Valley Opera Festival in Irland; zudem wirkte sie an der Uraufführung von Tom Lanes «Her Father’s Voice» in Irland mit. Die Spielzeit 2026/27 eröffnet sie mit Mrs Page in William Balfes selten gespieltem «Falstaff» bei TOBS!. In Paris und Zürich sang sie unter anderem Cléone («Médée»), Le Pâtre/La Chatte/L’Écureuil («L’Enfant et les sortilèges»), die Zweite Dame («Die Zauberflöte»), Valletto («L’incoronazione di Poppea»), Ramiro («La finta giardiniera»), Alisa («Lucia di Lammermoor»), Enrichetta di Francia («I Puritani») und Proserpina («L’Orfeo»). Darüber hinaus wirkte sie an der Opéra de Paris in zwei Uraufführungen mit: «Maudits Les Innocents» von Mikel Urquiza, Julien Lembke, Dider Rotella und Francisco Alvarado sowie «Vol retour», der französischen Fassung von Joanna Lees «The Way Back Home».

Gemma Ní Bhriain tritt regelmässig mit der Irish National Opera in Dublin auf: als Niklausse in «Les contes d’Hoffmann», Dorabella in «Così fan tutte», Siébel in «Faust», Anna in «Maria Stuarda», die Mutter in «Paper Boat», mit der Mezzosopran-Partie in «GLAOCH» und zuletzt als Megacle in «L’Olimpiade». Ausserdem sang sie La Ciesca in «Gianni Schicchi» (Blackwater Valley Opera Festival) sowie Piacere in «Il trionfo del tempo» (Orkester Nord).

Auch im Konzertbereich ist Gemma Ní Bhriain erfolgreich tätig. Sie gab ihr Debüt am Théâtre des Champs-Élysées, im Amphithéâtre Bastille, bei Radio France und am Teatro Mayor in Bogotá. Gemeinsam mit dem Pianisten Cahal Masterson und der Cellistin Yseult Cooper-Stockdale gründete sie das Trio Cantare. Das Debütkonzert des Ensembles beim Drogheda Classical Music Festival wurde vom irischen Nationalradio RTÉ übertragen; anschliessend trat das Trio beim Belfast International Arts Festival und bei Music for Wexford auf.

Saison 2024/25 
Le nozze di FigaroMarcellina
Saison 2026/27 
Falstaff