Marion Grange
Sängerin

Biografie
Angetrieben von einer steten Neugier auf Entdeckungen und dem Wunsch, unterschiedliche Repertoires miteinander in Dialog zu bringen, verfolgt die französische Sopranistin Marion Grange einen vielseitigen künstlerischen Werdegang. Sie wurde an der HEM in Genf und am CNIPAL in Marseille ausgebildet und ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter des Grand Prix beim Concours de Mélodie Française de Toulouse, des Preises für die beste Interpretation beim Armel Opera Competition für ihre Darstellung der Susanna in «Figaro¿» von Christian Henking sowie des Gustav-Mahler-Wettbewerbs in Genf und des Internationalen Liedwettbewerbs in Karlsruhe.
Für der Bühne wird Marion Grange regelmässig von bedeutenden europäischen Opernhäusern eingeladen, darunter die Opéra national de Paris, das Théâtre des Champs-Élysées, die Opéra de Lausanne, das Grand Théâtre de Genève sowie die Opernhäuser von Toulon, Tours und Saint-Étienne. Dabei erkundet sie ein breites Spektrum an Figuren und musikalischen Welten, vom Barock Monteverdis und Rameaus über Mozart bis hin zu Bizet, Gounod, Strauss und Offenbach sowie zu zeitgenössischen Werken.
Mit TOBS! verbindet sie eine besondere künstlerische Zusammenarbeit. Dort verkörperte sie Sophie Scholl in «Weisse Rose» von Udo Zimmermann (eine bei der Armel Competition ausgezeichnete Produktion, die in Wien, Oslo und London gastierte), Sifare in Mozarts «Mitridate», Susanna in «Figaro¿» von Christian Henking, Isolier in Rossinis «Le comte Ory», Zélidie in «Zaïs», Cécile de Volanges in «Les liaisons dangereuses» sowie eine viel beachtete Eurydice in «Orphée et Eurydice».
Seit 2017 arbeitet sie eng mit Michaël Levinas zusammen, insbesondere bei der Uraufführung des Liederzyklus «Espenbaum» und der Erstaufführung von «La Passion selon Marc» in Lausanne, Genf, beim Festival Musica, beim Festival de La Chaise-Dieu und in der Philharmonie de Paris sowie beim Festival für sakrale Musik in Fès, Marokko.
Zu ihren jüngsten Engagements zählen Beethovens 9. Sinfonie an der Oper von Saint-Étienne, Pamina bei TOBS! mit zahlreichen Gastspielen, Aspasia in «Mitridate» unter der Leitung von Philippe Jaroussky mit der Capella Cracoviensis sowie Adina in «L’elisir d’amore» in Lyon (2026).
| Saison 2019/20 | |
| 1. Sinfoniekonzert | |
| Les liaisons dangereuses | Cécile de Volanges |
| Saison 2020/21 | |
| Zaïs | Zélidie |
| Saison 2022/23 | |
| Orphée et Euridice | Eurydice |
| Saison 2025/26 | |
| Die Zauberflöte | |
| Saison 2026/27 | |
| Trennt euch! | |
| Bach & Opera |