Glaube Liebe Hoffnung

von Ödön von Horváth und Lukas Kristl

Elisabeth ist arbeits- und mittellos. Um arbeiten zu können, benötigt sie einen Gewerbeschein. Um den Gewerbeschein zu erhalten, benötigt sie Geld. In ihrer Not versucht Elisabeth, ihre zukünftige Leiche im anatomischen Institut zu verkaufen. Ein mitfühlender Präparator schenkt ihr den Betrag, da das Institut keine Körper lebender Menschen kauft. Als er erfährt, dass sie damit eine offene Busse bezahlt, meldet er sie bei der Polizei. Dort trifft Elisabeth einen Polizisten, der sie heiraten will und ihr regelmässig Geld gibt. Als er von ihrer Vorbestrafung erfährt, lässt auch er sie fallen. Elisabeths Staffellauf durch die Niederungen des Kapitalismus’ endet vor dem existentiellen Nichts. 

Horváths Stück stellt die Frage, wer man ist, wenn man weder Geld noch Arbeit, weder Stellung noch Unterkunft besitzt. Welche Rollen spielen soziales, ökonomisches, kulturelles oder symbolisches Kapital in unserer Gesellschaft? Woran glauben, wen lieben, worauf hoffen? Vor diesen Fragen steht Elisabeth in diesem «Volksstück in sieben Bildern», das von Nadine Schwitter inszeniert wird.

Mit französischer Übertitelung in Biel

Anmeldung Schulklassen: Informationen und Anmeldung hier.

Altersempfehlung: 14+

Stadttheater Solothurn

Fr. 15.01.27 19:30
Premiere
So. 17.01.27 17:00
Di. 19.01.27 19:30
Do. 21.01.27 19:30
Mi. 24.02.27 19:30
Fr. 26.02.27 19:30
Sa. 27.02.27 19:00
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Stadttheater Biel

Sa. 20.03.27 19:00
Premiere
Mi. 24.03.27 19:30
Di. 06.04.27 19:30
Fr. 09.04.27 19:30
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