Home
Marthe und Michel leben mit ihren drei Kindern in einem freistehenden Einfamilienhaus neben einer still gelegten Autobahn. Als die Autobahn unerwartet für den Verkehr wieder freigegeben wird, verkompliziert sich das bis anhin sorglose Leben für die Familie. Der Spielplatz Autobahn wird zur Lärmbelästigung und zu einer Abfallschleuder. Während Michel dafür plädiert wegzugehen und die älteste Tochter dies auch selbstbestimmt tut, beharrt Marthe darauf, im Haus zu bleiben. Damit zieht sie ihre Nächsten in einen existentiellen Strudel. Die nervliche Belastung aller lässt das Kammerspiel eskalieren. Die Frage, was das eigene Zuhause ist, wird zur Zerreissprobe für die Familie.
Der Film «Home» von Ursula Meier feierte seine Uraufführung am Filmfestival Cannes, wurde an den Solothurner Filmtagen gezeigt und erhielt 2009 den Schweizer Filmpreis für den besten Spielfilm sowie für das beste Drehbuch. Der Drehbuchautor Antoine Jaccoud schreibt die Stückfassung für TOBS!.
Phaea Korycik und Elisa Voges sind Studierende an der ZHdK (Theaterpraktikum).
Hinweis: In der Inszenierung kommt häusliche Gewalt vor.
Mit französischer Übertitelung in Biel und am 22.01.26 in Solothurn.
In Kooperation mit den Solothurner Filmtagen
Live-Einführung und Nachgespräch: Informationen hier. Nach der Vorstellung vom 22.01.26 findet ein Nachgespräch mit Regisseurin Nadine Schwitter und Autor Antoine Jaccoud statt.
Anmeldung Schulklassen: Informationen und Anmeldung hier.
Stadttheater Solothurn
Stadttheater Biel
Pressestimmen
Was in der Inszenierung von Schwitter gelingt: Das emotionale, mal zärtliche, mal grobe, mal ritualisierte Miteinander einer Familie zur Schau zu stellen. … Es sind die Zeitlupentänze der Choreografin Lena Visser, die emotionale Verstrickung und Kämpfe in der Familie nonverbal in eindrückliche Körperlichkeit übersetzen.






